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	<title>riff-online.net &#187; Dekoration</title>
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	<description>Meerwasseraquaristik</description>
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		<title>Faszination Meerwasseraquarium Teil 2.</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/faszination-meerwasseraquarium-teil-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Dekoration]]></category>
		<category><![CDATA[Lebendgestein]]></category>
		<category><![CDATA[Osmosewasser]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpen]]></category>
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		<category><![CDATA[Steine]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufbau und Einrichtung
Es gibt mehrere Möglichkeiten das Meerwasseraquarium zu befüllen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u><strong>Aufbau und Einrichtung</strong></u></p>
<p><span class="postbody">Es gibt mehrere M&ouml;glichkeiten sein Becken zu bef&uuml;llen. </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1. M&ouml;glichkeit</span> <br />
Nach der Installation der Technik wird das Salz in das mit Osmosewasser gef&uuml;llte Becken gegeben. Jetzt werden die Pumpen in Betrieb genommen. Nach ca. 1 &#8211; 2 Tagen wird die Dichte anhand des Ar&auml;ometer nochmals &uuml;berpr&uuml;ft und falls n&ouml;tig vorsichtig nachdosiert. Der Wert sollte zwischen 1,022 &#8211; 1,024 bei 25&deg; liegen.</span> <span class="postbody">Jetzt geben wir den Bodengrund, und die Steine f&uuml;r die Dekoration hinzu. Eine gute M&ouml;glichkeit das ganze in &quot;Schwung&quot; zu bringen ist das Animpfen des Wassers, dazu besorgt man sich etwas Bodengrund von einem befreundeten Meerwasseraquarianer oder aus dem Fachgesch&auml;ft. Jetzt wird auch der Absch&auml;umer und das Licht in Betrieb genommen. Die Beleuchtungsdauer sollte ca. 10 Stunden betragen. In den n&auml;chsten 2-3 Wochen ist es m&ouml;glich das die gesamte Deko mit einer braunen Schicht ( Kiesel- bzw. Braunalgen )&uuml;berzogen wird, die dann auch wieder verschwinden. Treten keine Braunalgen auf oder sind sie wieder verschwunden, kann das Lebendgestein eingesetzt werden. Jetzt lassen wir unser kleines Riff ca. zwei Wochen in Ruhe. Wichtig ist w&auml;hrend der ganzen Zeit die Wasserwerte zu &uuml;berpr&uuml;fen. Liegt kein Nitritgehalt mehr vor, kann der Besatz mit Wirbellosen, Korallen und Fischen begonnen werden. Aber Vorsicht! Nie mehr als 2-3 Tiere und 2-3 Korallen auf einmal einsetzen auch wenn es schwer f&auml;llt, denn das k&ouml;nnte noch das biologische Gleichgewicht in unserem Riff st&ouml;ren. Der Besatz eines Riffbeckens zieht sich &uuml;ber mehrere Monate hin, also lasst euch mit Besatz Zeit, euer Riff wird es euch danken. </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2. M&ouml;glichkeit</span> <br />
Nachdem das Becken mit Bodengrund und Steinaufbauten versehen ist das Salz in das mit Osmosewasser gef&uuml;llte Becken gegeben. Diese Methode hat den Vorteil gegen&uuml;ber der ersten, dass das Aquarium voll mit Wasser bef&uuml;llt werden kann und an der Deko die ersten Tage noch herumgebaut werden kann ( Platz f&uuml;r lebende Steine lassen). </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kleine Checkliste f&uuml;r die Pflege</span> </p>
<ul>
    Temperatur 24 bis 28 &deg; <br />
    Beleuchtungsdauer bei R&ouml;hren 12 Std/Tag, bei HQI 8 bis 10 Std/Tag <br />
    Dichte 1.024 &#8211; 1.027 bei 24&deg; <br />
    Ph-Wert 8,2 &#8211; 8,4 kann bei Regelung mit CO2 bis auf 8,0 absinken <br />
    Nitrit 0,05 mg/l &uuml;ber 0,1 wird es kritisch <br />
    Nitrat Wirbellose max. 50 mg/ besser unter 30 mg/l bei Fischbecken max. 200 mg/l besser unter 50 mg/l <br />
    Absch&auml;umer &uuml;berpr&uuml;fen und s&auml;ubern <br />
    Wasserwechsel 10% w&ouml;chentlich ist zu empfehlen <br />
    Filter kontrollieren <br />
    Scheiben reinigen</ul>
<p>    </span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bau einer MWAquarium-Rückwand</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/bau-einer-mwaquarium-ruckwand/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 12:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauanleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aquarium]]></category>
		<category><![CDATA[Artemia]]></category>
		<category><![CDATA[Dekoration]]></category>
		<category><![CDATA[HQI]]></category>
		<category><![CDATA[Lebendgestein]]></category>
		<category><![CDATA[Meerwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Meerwasser-Aquarium]]></category>
		<category><![CDATA[Meerwasseraquarium]]></category>
		<category><![CDATA[Osmosewasser]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpen]]></category>
		<category><![CDATA[Riffaquarien]]></category>
		<category><![CDATA[Steinkorallen]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum baut man sich eigentlich eine Aquarium-Rückwand selbst und greift nicht auf fertige Produkte zurück? Gute Frage ….. ich hab es getan, weil ich meine eigenen Vorstellungen von einer bestimmten Rifflandschaft, namentlich des Riff Außenbereichs, mit nur wenigen Korallen und Anemonen bewachsen, verwirklichen wollte. Sicher gibt es da auch andere Beweggründe, aber ich wollte ein „Fisch-Aquarium“ mit relativ viel freiem Schwimmraum für die Tiere und trotzdem vorhandener Rückzugsgebiete (Höhlen und Unterstände). Mit einer fertigen Lösung wäre das in meinen Augen nicht so gut machbar gewesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum baut man sich eigentlich eine Aquarium-R&uuml;ckwand selbst und greift nicht auf fertige Produkte zur&uuml;ck? Gute Frage &hellip;.. ich hab es getan, weil ich meine eigenen Vorstellungen von einer bestimmten Rifflandschaft, namentlich des Riff Au&szlig;enbereichs, mit nur wenigen Korallen und Anemonen bewachsen, verwirklichen wollte. Sicher gibt es da auch andere Beweggr&uuml;nde, aber ich wollte ein &bdquo;Fisch-Aquarium&ldquo; mit relativ viel freiem Schwimmraum f&uuml;r die Tiere und trotzdem vorhandener R&uuml;ckzugsgebiete (H&ouml;hlen und Unterst&auml;nde). Mit einer fertigen L&ouml;sung w&auml;re das in meinen Augen nicht so gut machbar gewesen.</p>
<p>Ehe ich anfing zu bauen, wollte ich mich eingehend informieren und besuchte zu diesem Zweck diverse Foren im Internet, las so gut wie alles was zu diesem Thema ver&ouml;ffentlicht wurde und war mehr und mehr frustriert. Wo ich auch in den einschl&auml;gigen Aquaristik-Foren nachlas, war meist nur negatives zu finden. Da hie&szlig; es unter anderem das der verwendete Zement und das Styropor mit der Zeit Giftstoffe an das Aquariumwasser abgeben solle. Hmmmm &hellip;. Vielleicht ist es doch besser auf fertige Produkte zur&uuml;ck zu greifen? Nein, Ich wollte erst einmal kl&auml;ren ob es den wirklich so war, wie oftmals geschrieben, das Zement und Styropor Giftstoffe an Salzwasser abgibt und stellte diese Frage einigen Chemiestudenten an der Uni in Frankfurt/a.M. . Hat nicht viel gefehlt das die mich auslachten&hellip;.. die Antwort war&hellip;. Ganz sicher nicht. Styropor bestehe aus 99% Sauerstoff und nur 1% Kohlenstoff und entstehe durch &bdquo;verbacken&ldquo; von reinen Kohlestoffk&uuml;gelchen. &bdquo;Wo und wie bitte, soll den da ein Giftstoff entstehen&ldquo;? Die Antwort war ein klares NEIN, es werden keine Giftstoffe freigesetzt weil diese erst gar nicht entstehen k&ouml;nnen. Gleiches galt f&uuml;r den von mir angefragten wei&szlig;en Portlandzement (CEM I), es muss ein CEM I Zement sein weil bei allen anderen Zementen teilweise Zusatzstoffe verwendet werden, bei CEM I Zementen nicht, die bestehen chemisch gesehen aus cirka 58 bis 66 % Calciumoxid (CaO), 18 bis 26 % Siliziumdioxid (SiO2), 4 bis 10 % Aluminiumoxid (Al2O3) und 2 bis 5 % Eisenoxid (Fe2O3). <br />
Um sicher zu gehen fragte ich auch noch in zwei Gro&szlig;-Aquarien nach. Die Antwort war &bdquo; Wir verwenden ebenfalls teilweise Portlandzement im Aquarien- und Terrariumbau und haben bisher keine Probleme damit gehabt&ldquo;! Nur zur Sicherheit habe ich dann meine Fragen in verschiedenen Chemieforen hier in Europa und auch in den USA gestellt. Die Antwort war immer die gleiche, ein klares nein. Jetzt war auch ich &uuml;berzeugt dass es gut gehen w&uuml;rde und fing an, meine Aquarium-R&uuml;ckwand, zu planen. </p>
<p>
<span style="font-weight: bold;"><span style="text-decoration: underline;">Planungsphase</span></span> </p>
<p>Mein Aquarium hat die Ma&szlig;e 200cm L X 70cm B X 65cm H (Wasserstand) = 910 Liter Brutto, dazu kommen noch ca. 160L im TB also rund 1000L im Wasserkreislauf des Aquarium. Das sind alleine an Gewicht, rechnet man das Stahlgestell und Bodenplatten sowie TB mit ein, ca. 1,2 TONNEN ohne die Zementr&uuml;ckwand. </p>
<p>Nun, die R&uuml;ckwand wird ja auch Wasser verdr&auml;ngen, ich rechnete einmal grob mit ca. 10-15cm Wasserverdr&auml;ngung &uuml;ber die gesamte L&auml;nge, 200cm x 15cm x 65cm = 195 Liter = Kilo weniger. Jetzt muss man das Eigengewicht der R&uuml;ckwand wieder einrechnen (25Kg Portlandzement + 3 x 25Kg Quarzsand) 100Kg, die gesamte Konstruktion w&uuml;rde folglich mehr als 1,5 T wiegen. Da ja auch noch Lebendgestein im TB und Aquarium verbaut werden sollte und das Eigengewicht des Aquariums (Glasst&auml;rke 15mm ca. 400Kg) noch hinzukam. Ich hatte hier jetzt Gl&uuml;ck. Das Aquarium sollte in meinem B&uuml;ro stehen und das befindet sich im Souterrain des Hauses, steht also auf der Bodenplatte des Hauses, es gab keine Probleme mit der Statik zu ber&uuml;cksichtigen. Ein Gl&uuml;cksfall der garantiert nicht immer so sein wird. Ein 1,6 Tonnen Aquarium kann man nicht mal eben so irgendwo aufstellen. Wie gesagt&hellip;. Ich hatte da Gl&uuml;ck. </p>
<p>
<span style="font-weight: bold;">Das ben&ouml;tigte Material </span> </p>
<p>6 Styroporplatten 100 x 60 x 20    (bekommt man im Baustoffhandel) </p>
<p>2 Styroporplatten 100 x 60 x 5     </p>
<p>1-2 Dosen Feuchtigkeitsh&auml;rtender Einkomponenten Polyurethanschaum, FCKW-frei </p>
<p>25 Kg Portlandzement (wei&szlig;) <span style="color: red;">CEM 1 &lt;&#8211; Wichtig</span> </p>
<p>75 Kg Quarzsand (sehr fein) </p>
<p>ca. 3 Dosen Aquarium-Silikon </p>
<p>1 Liter Salzs&auml;ure (30%tige) sowie ca 5 Liter Osmosewasser zum verd&uuml;nnen </p>
<p><span style="font-weight: bold;">Das ben&ouml;tigte Werkzeug</span> </p>
<p>Hei&szlig;luftpistole (Mehrstufig)  </p>
<p>Div. S&auml;gen (Fuchsschwanz) </p>
<p>Teppichmesser </p>
<p>Kleinen Gasl&ouml;tkolben </p>
<p>Normaler L&ouml;tkolben mit ca. 25cm langem 3-4mm dickem Kupferdraht. </p>
<p>Zementbottich (20L) </p>
<p>Zementkelle </p>
<p>div. Spachtel </p>
<p>verschiedene Pinsel </p>
<p>Es geht los &hellip;.. </p>
<p>Zun&auml;chst musste ich mir Gedanken dar&uuml;ber machen wie ich die R&uuml;ckwand, wegen des besseren sp&auml;teren Einbau ins Aquarium, aufteilen sollte. Ich entschloss mich zu folgender, drei teiligen Variante. Die einzelnen Teile w&uuml;rden pro Teil zwischen ca.15 und 50 Kg wiegen, also nicht so einfach zu H&auml;ndeln sein. </p>
<p>
<span style="color: blue;">Teil 1</span> sollte genau zwischen vorderer Randverst&auml;rkung und Mittelsteg passen. </p>
<p><span style="color: orange;">Teil 2</span> den Rest der R&uuml;ckwand und einen Teil des &Uuml;berlaufkastens abdecken, </p>
<p><span style="color: green;">Teil 3</span> schlie&szlig;lich die Stirnseite des &Uuml;berlaufkastens und die rechte Seitenwand des Aquariums. </p>
<p>
Draufsicht </p>
<p><a href="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/1707.jpg"><img style="width: 575px; height: 273px;" class="aligncenter size-full wp-image-199" title="1707" alt="1707" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/1707.jpg" /></a>  </p>
<p>
Im <span style="color: blue;">Teil 1</span> w&uuml;rden sp&auml;ter auch die Str&ouml;mungspumpen untergebracht werden, es mussten folglich Aussparungen f&uuml;r die Pumpen und deren Kabel vorgesehen werden. Pumpen und Kabel sollten jederzeit aus dem Aquarium zu entnehmen sein ohne sich &bdquo;die Finger brechen zu m&uuml;ssen&ldquo;, also frei zug&auml;nglich und nicht verdeckt sein. </p>
<p>
Zun&auml;chst habe ich die ben&ouml;tigten Styroporplatten f&uuml;r die einzelnen Teile zugeschnitten und anschlie&szlig;end die Aussparungen f&uuml;r die Str&ouml;mungspumpen mit einem L&ouml;tkolben, auf den ich einen ca. 3-4mm dicken Kupferdraht aufgesetzt hatte, ausgeschnitten. Man kann das sicher auch auf andere Weise l&ouml;sen, ich habe es halt so gemacht wie beschrieben. Die Winkel der einzelnen Teile mussten nun miteinander verbunden werden. Dazu habe ich Einkomponenten Polyurethanschaum, oder einfacher, Bauschaum &hellip;. benutzt. Die &uuml;berstehenden Teile des Bauschaums habe ich nach dem aush&auml;rten einfach mit einem Teppichmesser abgeschnitten. <br />
Nun hatte ich meine drei Teile, allerdings noch ohne jegliche Kontur.  </p>
<p>
Um sp&auml;tere &Uuml;berh&auml;nge und H&ouml;hlen zu erstellen, habe ich nun aus den Resten der Gro&szlig;en Styroporplatten und aus den 2 kleineren, unterschiedlich gro&szlig;e St&uuml;cke gebrochen, diese teilweise auf bzw. &uuml;bereinander geklebt (Bauschaum) und diese Teile dann wiederum auf die R&uuml;ckwandteile geklebt (Bauschaum). Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mein Tipp: Lieber etwas zu gro&szlig;z&uuml;gig die &Uuml;berh&auml;nge und Vorbauten gestalten als zu klein. Alles &uuml;berfl&uuml;ssige kann man sp&auml;ter einfach &bdquo;Wegbrennen&ldquo;. </p>
<p>
Nachdem man nun das Styropor f&uuml;r die &Uuml;berh&auml;nge usw. verklebt hat und alles sch&ouml;n getrocknet ist, geht man an die &bdquo;Feinarbeit&ldquo; um die Struktur der Wand zu optimieren. Hierf&uuml;r habe ich f&uuml;r die gr&ouml;beren Formen eine Hei&szlig;luftpistole mit 3 Stufen genommen. Zum einen kann man damit die noch eckigen Formen der &Uuml;berh&auml;nge abrunden, zum anderen aber auch &bdquo;H&ouml;hlen&ldquo; aus den dicken Styroporbl&ouml;cken &bdquo;ausbrennen&ldquo;. Auch hier der Fantasie wieder freien Lauf lassen, aber nicht zu viel Styropor stehen lassen. Jedes bisschen Styropor der stehen bleibt und auch sp&auml;ter nicht von der R&uuml;ckseite entfernbar ist, gibt Auftrieb Hat man die groben Formen fertig, kann man mit Hilfe eines kleinen Gasl&ouml;tkolbens an die Feinarbeit gehen und schmale Riefen und Vertiefungen im Styropor anbringen. Wie gesagt, ich habe die gro&szlig;en Fl&auml;chen mit der Hei&szlig;luftpistole entfernt, die feineren, kleineren Strukturen aber mit dem Gasl&ouml;tkolben ausgearbeitet. </p>
<p>
Ist die R&uuml;ckwand in etwa so wie man sie sich vorstellt, kann man jetzt mit dem &bdquo;zementieren&ldquo; beginnen. Ich habe zun&auml;chst einen recht d&uuml;nnfl&uuml;ssigen Zementbrei anger&uuml;hrt aus 3 Teilen Sand und 1 Teil Zement. Wasser habe ich solange zugegeben bis der Brei die richtige Konsistenz hatte, er muss gerade noch so tropfen (wei&szlig; nicht wie ich es anders beschreiben soll, sorry). Mit einem Pinsel habe ich diesen Brei nun auf die einzelnen Teile MEHRFACH ( 3-4 mal) aufgetragen. Auch die Teile die sp&auml;ter auf dem Aquariumboden aufstehen m&uuml;ssen mit Zement bestrichen werden um sp&auml;ter das Styropor ausbrennen und den entstandenen Hohlraum wiederum mit Zement f&uuml;llen zu k&ouml;nnen, bitte darauf achten das diese Teile plan und &bdquo;im Wasser&ldquo; sind. Die Dicke der Zementschicht in den Abma&szlig;en der R&uuml;ckwandteile ber&uuml;cksichtigen, nicht das die Teile nachher zu Gro&szlig; werden und nicht mehr ins Aquarium passen weil man zuviel Zement aufgetragen hat. Auch nicht wundern wenn der Zementbrei nicht sofort &uuml;berall h&auml;lt, sp&auml;testens beim n&auml;chsten Durchgang h&auml;lt er dann doch. Die einzelnen Schichten m&uuml;ssen gut abtrocknen, erst dann kann man mit der n&auml;chsten Schicht beginnen. Hat man dann eine ca. 1 &ndash; 2 cm dicke Schicht aufgetragen und diese ist trocken, kann man damit beginne den Zement etwas trockener anzur&uuml;hren, er sollte feucht, aber nicht nass sein damit er gut haftet. Nun mit einer Kelle/Spachtel den Zement grob auftragen und am besten mit der Hand gute verteilen und leicht andr&uuml;cken bis in etwa eine 4 -6 cm dicke Schicht entstanden ist. Jetzt ist wieder Geduld angesagt, man muss warten bis der Zement richtig trocken ist ( wird dann Schneewei&szlig;), ich habe den Zement ca. 1 Woche trocknen lassen. </p>
<p>
Sind die einzelnen Elemente der R&uuml;ckwand durchgetrocknet, kann man damit beginnen das verbliebene Styropor, von der R&uuml;ckseite der Elemente her, mit der Hei&szlig;luftpistole auszubrennen und anschlie&szlig;end hartn&auml;ckige Reste mit verd&uuml;nnter Salzs&auml;ure entfernen. Dass man daf&uuml;r am besten ins freie geht, muss ich nicht erw&auml;hnen. Auch das in Form bringen der Styroporbl&ouml;cke mit der Hei&szlig;luftpistole macht man am besten im freien. Sind die Elemente mit Salzs&auml;ure behandelt worden, muss man sie sofort nach der Behandelung gr&uuml;ndlich absp&uuml;len. Ich habe daf&uuml;r einen &bdquo;Dampfstrahler&ldquo; genutzt, ein kr&auml;ftiger Wasserstrahl sollte es aber auch tun. </p>
<p>Um jetzt die entstandenen Hohlr&auml;ume mit Zement aufzuf&uuml;llen muss man nicht warten bis diese wieder trocken sind, man kann damit direkt beginnen. Bitte daran denken das die einzelnen Teile sp&auml;ter im Aquarium STEHEN m&uuml;ssen, je weniger Styropor &uuml;ber bleibt, je weniger Auftrieb haben die Teile sp&auml;ter &hellip;.. je weniger Silikon muss verwendet werden um sie zu fixieren. Ach ja&hellip;.. bitte unbedingt VOR dem einbringen in das Aquarium den Stand der einzelnen Teile pr&uuml;fen. Bei mir ist auch eines der Teile nach vorne gekippt da ich einen sehr gro&szlig;en &Uuml;berhang geformt hatte, somit war das fragliche Teil etwas &bdquo;vorlastig&ldquo;. Habe einfach einen &bdquo;Zementfu&szlig;&ldquo; unter den &Uuml;berhang gebaut und schon stand das Teil wieder. </p>
<p>
Jetzt hei&szlig;t es warten, warten bis alle Teile richtig trocken sind. Ich habe daf&uuml;r ca. eine Woche gewartet. Es war Herbst, in den warmen Sommermonaten geht das sicher etwas schneller. Der Zement sollte nicht in der unmittelbaren Sonne trocknen, auch sollte man keine anderen Hilfsmittel verwenden um ihn zu trocknen, er w&uuml;rde sonst rissig werden. Das sollte man aber unbedingt vermeiden. Die Teile m&uuml;ssen jetzt gew&auml;ssert werden damit der Zement &bdquo;ausbl&uuml;hen&ldquo; kann. Daf&uuml;r habe ich die einzelnen Teile direkt ins Aquarium gestellt. Bitte unbedingt mit zwei, besser drei Mann machen. Die Teile sind wirklich sehr schwer, alleine geht das auf keinen Fall. F&auml;llt einem so ein Teil aus der Hand kann man sein Aquarium vergessen, es ist in jedem Fall hin&uuml;ber. Auch darauf achten das die Teile beim einsetzen nicht verkanten und an das Glas kommen, dass kann &uuml;ble Kratzer geben. Also mit zwei bis drei Mann, sch&ouml;n behutsam und vorsichtig einsetzen. Ich wei&szlig;, dass Sie das wissen&hellip;.., trotzdem &bdquo;Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste&ldquo; hat mein Opa immer gesagt. Er hatte recht&hellip;.. ! <br />
Sind die Teile &bdquo;kratzerlos&ldquo; im Aquarium angekommen, wird dieses mit Leitungswasser bef&uuml;llt und die Teile insgesamt ca. 3 Wochen so stehen lassen. Ich habe jede Woche das Wasser gewechselt, au&szlig;erdem mit einer groben B&uuml;rste, unter Wasser, abgeb&uuml;rstet um den Zementstaub zu entfernen (nat&uuml;rlich VOR dem Wasserwechsel). Ob 3 Wochen wirklich notwendig sind kann ich nicht sagen, ich habe es sicherheitshalber eben so gemacht. </p>
<p>
Ach ja, es kann passieren das einzelne Teile auftreiben. Sollte das geschehen, hat man schlicht zu wenig Styropor entfernt, das macht aber nichts. Diese Teile einfach mit etwas Silikon an der Bodenplatte fixieren. Ich habe, einfach nur zur Sicherheit, alle Teile auch am oberen Rand mit Silikon im Aquarium befestigt, dass bekommt man jederzeit mit einem scharfen, biegsamen Messer wieder ab (wenn gew&uuml;nscht)! </p>
<p>Im Prinzip ist die R&uuml;ckwand jetzt fertig. Was fehlt ist das verbinden der einzelnen Teile im Aquarium. Wenn man sich die Option offen halten m&ouml;chte die R&uuml;ckwand wieder entfernen zu k&ouml;nnen, sollten die Teile nicht miteinander verbunden werden. Wer das nicht mag, sondern eine einheitliche R&uuml;ckwand haben m&ouml;chte, kann die Teile auch schon VOR dem w&auml;ssern, mittels Zement, miteinander verbinden. Dann muss man aber mit dem w&auml;ssern noch warten bis die Verbindungsstellen ausgetrocknet sind. </p>
<p>
Nach dem abtrocknen der R&uuml;ckwand das Aquarium mit Wasser bef&uuml;llen (Osmosewasser) und &bdquo;salzen&ldquo;. Man kann mit einer etwas verl&auml;ngerten Einfahrzeit rechnen. Ich konnte nach etwa 8 Wochen die ersten Weichkorallen und Einsiedler sowie Schnecken einsetzen. Es war kein NO2 mehr nachweisbar und NO3 lag unter 20mg/l. Nach weiteren 8 Wochen habe ich dann die ersten Fische eingesetzt. Allen Tieren geht es bis Heute (9 Monate sp&auml;ter) gut, alle Tiere des &bdquo;Erstbesatzes&ldquo; schwimmen bzw. krabbeln noch gesund und munter im Aquarium herum </p>
<p>Die Aquarium-R&uuml;ckwand ohne Ober- sowie Kiesblende nach ca. 8 Monaten <br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-149" title="rueckwand" alt="rueckwand" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/rueckwand.jpg" style="width: 580px; height: 410px;" /><br />
&nbsp;                         <br />
Viel Spa&szlig; und Erfolg beim nachbauen &hellip;&hellip; und nat&uuml;rlich immer einen &bdquo;salzigen&ldquo; Daumen</p>
<p>&nbsp;</p>
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