<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>riff-online.net</title>
	<atom:link href="http://www.riff-online.net/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.riff-online.net</link>
	<description>Meerwasseraquaristik</description>
	<lastBuildDate>Fri, 09 Dec 2011 17:31:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Faszination Meerwasseraquarium Teil 3.</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/faszination-meerwasseraquarium-teil-3/</link>
		<comments>http://www.riff-online.net/2009/06/22/faszination-meerwasseraquarium-teil-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[HQI]]></category>
		<category><![CDATA[Riffaquarien]]></category>
		<category><![CDATA[Spektrum]]></category>
		<category><![CDATA[Steinkorallen]]></category>
		<category><![CDATA[T5 Beleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[T8 Beleuchtung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.riff-online.net/?p=178</guid>
		<description><![CDATA[Beleuchtung für Riffaquarien
Ohne Licht geht nichts, auch nicht in unserem Aquarium. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Beleuchtung für Riffaquarien</strong></span></p>
<p><span class="postbody">Ohne Licht geht nichts, auch nicht in unserem Aquarium. </span></p>
<p>Gerade Umsteiger von Süß auf Meerwasser stellen sich oft die Frage ob die vorhandene Beleuchtung, meistens T8 Röhren, für das neue Projekt &#8220;Meerwasser&#8221; nutzbar ist bzw. ausreicht.</p>
<table class="forumline" width="100%" border="0" cellspacing="1" cellpadding="3">
<tbody>
<tr>
<td class="row2" valign="top" width="100%" height="28">
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td colspan="2">
<ul>
<ul>Für das einfache Meerwasseraquarium, ohne lichthungrige Weich- und Steinkorallen, wird die Beleuchtung auch ausreichend sein, wenn die Beckenhöhe 50 cm nicht übersteigt.</ul>
</ul>
<p>Seit einigen Jahren gibt es T5 Leuchtstoffröhren, sie ist im Umfang viel dünner als die &#8220;alte&#8221; T8 und dadurch ist es möglich mehr Röhren über sein Becken zu bringen. Eine sehr gute Alternative zu der bekannten [[HQI]]-Beleuchtung.</p>
<p>Für unser Meerwasseraquarium sollten nur Röhren benutzt werden die speziell für Meerwasser bestimmt sind, d.h. Röhren mit einer [[Kelvin]]zahl von ca. 10.000 K bis 15.000 K.<br />
Auch sollte darauf geachtet werden nicht nur eine Farbe zu nehmen sondern Weiß- mit Blauröhren zu kombinieren. Zu einem ist für uns angenehmer anzusehen zum anderen haben wir ein breiteres Spektrum für unsere Korallen.<br />
T 5 Beleuchtung gibt es als Leuchtbalken, Hänge- oder Aufsatzleuchten in verschiedenen Größen und Wattzahl.<br />
Mittlerweile gibt es auch T 5 Röhren bei denen die Farbanteile Weiß/Blau gut gemischt sind.</p>
<p>T5 AQUA Science Special 15.000 K<br />
Hochleistungs- T5 Röhre mit<br />
schönem blau weißem sehr<br />
starkem Licht mit ausgereiftem Spektrum</p>
<p><img title="Image" src="images/aquaspecial.jpg" alt="Image" border="0" /></p>
<p>Es werden auch HQI Hängeleuchten kombiniert mit T5 Leuchtstoffröhren angeboten.</p>
<p>Bei den HQI Lampen gibt es verschiedene Ausführungen, die zum stecken und die zum schrauben. Die Brenner werden von ca. 5.600 K (Tageslicht) bis 20.000 K angeboten, wobei das Licht mit 20.000 K sehr blau ist. Der Gelbstich der Lampen erhöht sich mit abnehmenden Kelvinwert. Am Meisten wird die Kombination von Brenner im Bereich zwischen 10.000 K und 14.000 K in Verbindung mit blauen Leuchtstoffröhren genommen.</p>
<p>Bei der Pflege von Steinkorallen reichen Brenner bis 150 W für Aquarien bis 50 cm Höhe, ab 60 cm sollten 250 W und ab 70/80 cm 400 W eingesetzt werden. Bei der reinen Haltung von Fischen wird nicht soviel Licht benötigt.<br />
Wird eine reine T5 Beleuchtung vorgezogen, kann diese bis ca. 70 cm Höhe ohne weiteres eingesetzt werden.</p>
<p>Dadurch das die HQI Lampen UV-Strahlung abgeben, sollte der Abstand zur Wasseroberfläche ca. 30 cm betragen.</p>
<p>Bei Einsatz von HQI Beleuchtung empfiehlt sich bei einer Beckenlänge von<br />
100 cm 1 Brenner<br />
150 cm 2- 3 Brenner<br />
200 cm 3 Brenner</p>
<p>Das war ein kleiner Überblick über Möglichkeiten der Beleuchtung und vielleicht eine Entscheidungshilfe.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.riff-online.net/2009/06/22/faszination-meerwasseraquarium-teil-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Faszination Meerwasseraquarium Teil 2.</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/faszination-meerwasseraquarium-teil-2/</link>
		<comments>http://www.riff-online.net/2009/06/22/faszination-meerwasseraquarium-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Dekoration]]></category>
		<category><![CDATA[Lebendgestein]]></category>
		<category><![CDATA[Osmosewasser]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpen]]></category>
		<category><![CDATA[Salz]]></category>
		<category><![CDATA[Steine]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.riff-online.net/?p=174</guid>
		<description><![CDATA[Aufbau und Einrichtung
Es gibt mehrere Möglichkeiten das Meerwasseraquarium zu befüllen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Aufbau und Einrichtung</strong></span></p>
<p><span class="postbody">Es gibt mehrere Möglichkeiten sein Becken zu befüllen. </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">1. Möglichkeit</span><br />
Nach der Installation der Technik wird das Salz in das mit Osmosewasser gefüllte Becken gegeben. Jetzt werden die Pumpen in Betrieb genommen. Nach ca. 1 &#8211; 2 Tagen wird die Dichte anhand des Aräometer nochmals überprüft und falls nötig vorsichtig nachdosiert. Der Wert sollte zwischen 1,022 &#8211; 1,024 bei 25° liegen. <span class="postbody">Jetzt geben wir den Bodengrund, und die Steine für die Dekoration hinzu. Eine gute Möglichkeit das ganze in &#8220;Schwung&#8221; zu bringen ist das Animpfen des Wassers, dazu besorgt man sich etwas Bodengrund von einem befreundeten Meerwasseraquarianer oder aus dem Fachgeschäft. Jetzt wird auch der Abschäumer und das Licht in Betrieb genommen. Die Beleuchtungsdauer sollte ca. 10 Stunden betragen. In den nächsten 2-3 Wochen ist es möglich das die gesamte Deko mit einer braunen Schicht ( Kiesel- bzw. Braunalgen )überzogen wird, die dann auch wieder verschwinden. Treten keine Braunalgen auf oder sind sie wieder verschwunden, kann das Lebendgestein eingesetzt werden. Jetzt lassen wir unser kleines Riff ca. zwei Wochen in Ruhe. Wichtig ist während der ganzen Zeit die Wasserwerte zu überprüfen. Liegt kein Nitritgehalt mehr vor, kann der Besatz mit Wirbellosen, Korallen und Fischen begonnen werden. Aber Vorsicht! Nie mehr als 2-3 Tiere und 2-3 Korallen auf einmal einsetzen auch wenn es schwer fällt, denn das könnte noch das biologische Gleichgewicht in unserem Riff stören. Der Besatz eines Riffbeckens zieht sich über mehrere Monate hin, also lasst euch mit Besatz Zeit, euer Riff wird es euch danken. </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">2. Möglichkeit</span><br />
Nachdem das Becken mit Bodengrund und Steinaufbauten versehen ist das Salz in das mit Osmosewasser gefüllte Becken gegeben. Diese Methode hat den Vorteil gegenüber der ersten, dass das Aquarium voll mit Wasser befüllt werden kann und an der Deko die ersten Tage noch herumgebaut werden kann ( Platz für lebende Steine lassen).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kleine Checkliste für die Pflege</span></p>
<ul>
<ul>Temperatur 24 bis 28 °</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<ul>Beleuchtungsdauer bei Röhren 12 Std/Tag, bei HQI 8 bis 10 Std/Tag</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<ul>Dichte 1.024 &#8211; 1.027 bei 24°</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<ul>Ph-Wert 8,2 &#8211; 8,4 kann bei Regelung mit CO2 bis auf 8,0 absinken</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<ul>Nitrit 0,05 mg/l über 0,1 wird es kritisch</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<ul>Nitrat Wirbellose max. 50 mg/ besser unter 30 mg/l bei Fischbecken max. 200 mg/l besser unter 50 mg/l</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<ul>Abschäumer überprüfen und säubern</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<ul>Wasserwechsel 10% wöchentlich ist zu empfehlen</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<ul>Filter kontrollieren</ul>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>Scheiben reinigen</ul>
<p><a href="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/1692.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-200" title="1692" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/1692-300x269.jpg" alt="" width="300" height="269" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.riff-online.net/2009/06/22/faszination-meerwasseraquarium-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Faszination Meerwasseraquarium Teil 1.</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/minimalausstattung-zum-betreiben-eines-meerwasser-aquariums/</link>
		<comments>http://www.riff-online.net/2009/06/22/minimalausstattung-zum-betreiben-eines-meerwasser-aquariums/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Aquarium]]></category>
		<category><![CDATA[Meerwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Meerwasser-Aquarium]]></category>
		<category><![CDATA[Meerwasseraquarium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.riff-online.net/?p=167</guid>
		<description><![CDATA[Ein kurzer Überblick, was für den Betrieb einen Meerwasseraquarium nötig ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><span class="postbody">Minimalausstattung zum Betreiben eines Meerwasser-Aquariums.</span></span></p>
<p><a href="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/becken_neu.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-205" title="becken_neu" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/becken_neu-300x148.jpg" alt="" width="300" height="148" /></a></p>
<p>Es ist immer erstaunlich, wenn ich in einem Fachgeschäft bin und Menschen beobachte, die vor den Aquarien der Meerwasserabteilung</p>
<p>stehen und anfangen zu schwärmen. Dabei ist das alles gar nicht so schwierig. Dieser kleine Bericht soll einen kurzen Überblick geben,</p>
<p>was für den Betrieb einen Meerwasseraquarium nötig ist.</p>
<p></p>
<p><span class="postbody"><span style="text-decoration: underline;">Das Aquarium</span></span></p>
<p>Es kann jedes größere Aquarium benutzt werden. Ab 200 Liter wären schon angebracht (Nano-Aquarien ausgenommen). Je größer desto besser, größer um das biologische Gleichgewicht besser halten zu können. Völlig ungeeignet sind Becken mit Metallrahmen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Beleuchtung</span></p>
<p>Bei reinem Fischbesatz spielt die Beleuchtung keine größere Rolle, sie dient lediglich dazu, dass die Fische im ?richtigen Licht? stehen. Sollen jedoch Korallen gepflegt werden, kommen wir mit normaler Beleuchtung, wie in der Süßwasseraquaristik, nicht aus. Für Aquarien bis 50 cm Beckentiefe kommen wir mit T5 Röhren aus, gibt es als Hänge-, Aufsatzleuchte oder Abdeckung. Bei über 50 cm Beckentiefe ist es ratsam Halogenmetalldampflampen (HQI) vorzuziehen, wobei die Aquarien bei HQI-Beleuchtung immer offenen Systeme sind.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Filter/Umwälzung</span></p>
<p>Bei der Filterung schwört jeder Aquarianer, oder auch Hersteller, auf sein System. Das geht von einfachen Schaumfiltern bis hin zu aufwendigen Filtersystemen von mehreren 100 €. Bei einem sehr gut eingefahrenes Becken und Dekoration mit lebenden Steinen wird die Filterung von diesen übernommen, solange das Aquarium nicht mit Fischen überbesetzt ist. Ein Topffilter, wie in der Süßwasseraquaristik, ist hier Fehl am Platz, da die sauerstoffliebenden Bakterien den sowieso knappen Sauerstoff aufbrauchen würden. Einsetzen kann man diesen Filter um ihn z.B. mit Aktivkohle oder anderen Spezialfiltermaterialien zu bestücken. Wichtig ist die Umwälzung/Strömung, sie sollte das 8-10fache des Beckeninhalts pro Stunde betragen. Um größere Mengen an organischen Substanzen aus dem Wasser zu entfernen sollte ein Eiweißabschäumer eingesetzt werden, das ersetzt aber nicht den Wasserwechsel.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zusammenfassung</span></p>
<p>Aquarium silikonverklebt</p>
<p>Heizung</p>
<p>Thermometer</p>
<p>Filter/Pumpen/Abschäumer</p>
<p>Beleuchtung HQI (150 W je 80 cm Beckenlänge)</p>
<p>Oder Leuchtstofflampen ( 1 Röhre / 10 cm Beckenbreite)</p>
<p>Aräometer</p>
<p>Testreagenzen, Nitrit, PH, KH</p>
<p>Bodengrund 5-8 cm, für Anemonen mind. 10 cm</p>
<p>Totes und lebendes Riffgestein</p>
<p>Salz</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.riff-online.net/2009/06/22/minimalausstattung-zum-betreiben-eines-meerwasser-aquariums/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eigenbau Planktonreaktor</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/eigenbau-planktonreaktor/</link>
		<comments>http://www.riff-online.net/2009/06/22/eigenbau-planktonreaktor/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauanleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Artemia]]></category>
		<category><![CDATA[Planktonreaktor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.riff-online.net/?p=159</guid>
		<description><![CDATA[Wie wäre es mit einem günstigen Planktonreaktor? Ich kann mich noch daran erinnern als ich los ging um mir einen zu kaufen&#8230;ich hatte es gelassen&#8230; Irgendwie mußte es doch möglich sein so ein Ding selber zu bauen. Ein paar Tage später waren wir bei Bekannten, der Sohn hatte sich zum Geburtstag eine Sprudelsäule gewünscht und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Wie wäre es mit einem günstigen Planktonreaktor? Ich kann mich noch daran erinnern als ich los ging um mir einen zu kaufen&#8230;ich hatte es gelassen&#8230;</span></p>
<p><span>Irgendwie mußte es doch möglich sein so ein Ding selber zu bauen. Ein paar Tage später waren wir bei Bekannten, der Sohn hatte sich zum Geburtstag eine Sprudelsäule gewünscht und da war die Idee und in Gedanken hatte ich die Sprudelsäule schon umgebaut. Ich besuchte Flohmärkte und nach ein paar Wochen hatte ich zwei davon, zusammen für 10 Euro, mit Licht und Blubber. </span></p>
<div align="center"><a href="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/1742.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-196" title="1742" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/1742.jpg" alt="1742" width="300" height="300" /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span>Ich kaufte mir noch zwei Absperrhähne von Eheim und ein dazu passendes Rohr und wasserfesten Kleber. Der Umbau dauerte eine halbe Stunde und ich hatte zwei Reaktoren für 20 Euro, ist natürlich auch für Artemia geeignet. <img src='http://www.riff-online.net/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p align="center"><a href="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/Planktonreaktor_Eb.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-214" title="Planktonreaktor" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/Planktonreaktor_Eb-300x164.jpg" alt="Planktonreaktor" width="300" height="164" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.riff-online.net/2009/06/22/eigenbau-planktonreaktor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zucht von Phytoplankton</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/zucht-von-phytoplankton/</link>
		<comments>http://www.riff-online.net/2009/06/22/zucht-von-phytoplankton/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tips & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Dünger]]></category>
		<category><![CDATA[Meerwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Phytoplankton]]></category>
		<category><![CDATA[Phytoplanktonkonzentrat]]></category>
		<category><![CDATA[züchten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.riff-online.net/?p=163</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt sicher vielerlei Wege um Phytoplankton erfolgreich zu züchten. Die meisten züchten lediglich eine bestimmte Art von Phytoplankton, in aller Regel handelt es sich um Nanoclopropsis. Da dieses alleine aber nicht ausreicht um den Proteinbedarf von frisch geschlüpften Brachionus zu decken, wird der eigene Ansatz meist mit Mitteln wie z.B. Roti Selco ALG angereichert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sicher vielerlei Wege um Phytoplankton erfolgreich zu züchten. Die meisten züchten lediglich eine bestimmte Art von Phytoplankton, in aller Regel handelt es sich um Nanoclopropsis. Da dieses alleine aber nicht ausreicht um den Proteinbedarf von frisch geschlüpften Brachionus zu decken, wird der eigene Ansatz meist mit Mitteln wie z.B. Roti Selco ALG angereichert, dass ist auch vollkommen OK.&#8217;</p>
<p class="Stil4" align="justify">Ich gehe einen anderen Weg. Ich setze mit Hilfe von AQUATIM, einem Phytoplanktonkonzentrat der Firma Kroon AQA, meine Phytoplanktonkulturen an. Sie beinhaltet Nannochloropsis, Isochrysis und Tetraselmis. Verwendet werden kleine, zumeist 25 Liter Aquarien und ausschließlich frisch angesetztes Meerwasser und Markensalz von Red Sea, da es kein Zooplankton enthalten kann, welches sich gleich bei der angesetzten Kultur „bedient“. Als ersten Ansatz verwende ich zumeist 500ml AQUATIM und die gleiche Menge Meerwasser sowie etwas Dünger (ca. 1-2ml). Geeigneten Dünger gibt es in verschiedenen Online-Shops zu kaufen, ich verwende zumeist einfachen Blumendünger, dass geht wunderbar. Beleuchtet werden die Zuchtansätze dauerhaft mit einer 25 Watt Energiesparlampe mit Tageslichtspektrum. Belüftet wird der Ansatz mittels Luftheber und Belüfterpumpe (Schego) mit ca 5-6 Blasen/sek. .</p>
<p class="Stil4" align="justify">Ist der Ansatz tiefdunkelgrün geworden fülle ich ihn mit ca. 1,5 Liter frisch angesetztem Meerwasser und ca. 2,5 &#8211; 3ml Dünger auf. Das setze ich dann so fort, bis das Aquarium etwa ¾ voll ist. Dann entnehme ich die Hälfte des Ansatzes und gebe diese ihn in ein weiteres, leeres, 25L Aquarium. Nun wird wie zuvor beschrieben mit beiden Aquarien verfahren. Sind beide Becken voll, verwende ich das erste zum verfüttern, dass zweite um weiter zu züchten. Das könnte man nun beliebig so weiter machen, ich verwerfe jedoch spätestens nach einem ½ Jahr die Zucht und setze eine neue an (kann man ja schon was früher starten wenn man immer Phytoplankton braucht). Übrigens, dass ich den Zuchtansatz nicht verfüttere wenn ich ihn 1-2 Tage zuvor „gedüngt“ habe ist Klar !</p>
<p class="Stil4" align="justify">Außer AQUATIM habe ich auch schon Ansätze mit PHYTOPLEX von Kent Marine gezüchtet, dass geht genau so gut.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.riff-online.net/2009/06/22/zucht-von-phytoplankton/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aquarium-Ablaufrohr nach Richard J. Durso (Durso-Standpipe)</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/aquarium-ablaufrohr-nach-richard-j-durso-durso-standpipe/</link>
		<comments>http://www.riff-online.net/2009/06/22/aquarium-ablaufrohr-nach-richard-j-durso-durso-standpipe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 12:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauanleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ablaufrohr]]></category>
		<category><![CDATA[Abschäumer]]></category>
		<category><![CDATA[Durso-Stanpipe]]></category>
		<category><![CDATA[Dursoablauf]]></category>
		<category><![CDATA[Kalkreaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpen]]></category>
		<category><![CDATA[Überlaufkammer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.riff-online.net/?p=110</guid>
		<description><![CDATA[Der Dursoablauf hat viele Fürsprecher, es gibt aber, das soll ruhig auch gesagt sein, einige die gegen einen derartigen Aquarium-Ablauf sind.  Nun, da ich selbst eine derartige Standpipe in mein Fischbecken (200 x 70 x 65) eingebaut habe, gehöre ich wohl zu den Befürwortern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="postbody">Der Dursoablauf hat viele F&uuml;rsprecher, es gibt aber, das soll ruhig auch gesagt sein, einige die gegen einen derartigen Aquarium-Ablauf sind.&nbsp;</span><span class="postbody"> Nun, da ich selbst eine derartige Standpipe in mein Fischbecken (200 x 70 x 65) eingebaut habe, geh&ouml;re ich wohl zu den Bef&uuml;rwortern. Mit diesem Bericht m&ouml;chte ich Ihnen gerne aufzeigen, wie ich beim Bau vorgegangen bin, was es zu beachten gilt und welches Material ich verwendet habe. </p>
<p>Zun&auml;chst m&ouml;chte ich auf die Internetseite von  <a href="http://www.rl180reef.com/frames.htm" target="_blank"> Richard J. Durso </a>verweisen, wer k&ouml;nnte den Bau einer solchen &bdquo;Standpipe&ldquo; besser beschreiben &bdquo;as the masters themselves&ldquo;! F&uuml;r alle aber, die der englischen Sprache nicht so m&auml;chtig sind, hier nun meine Interpretation besagter &bdquo;Standpipe&ldquo;. </p>
<p>Da ich immer wieder gefragt wurde, m&ouml;chte ich hier gleich zu Anfang sagen dass man eine Standpipe nach Durso auch OHNE &Uuml;berlaufkammer realisieren kann. <br />
Wenn man das Technikbecken, welches das Wasser des Aquariums im Notfall bis zum &Uuml;berlauf ja aufnehmen k&ouml;nnen muss, richtig dimensioniert (gilt meist f&uuml;r S&uuml;&szlig;wasserbecken), ist dies durchaus m&ouml;glich. Auch f&uuml;r den Einbau eines Not&uuml;berlaufs wird nicht zwingend eine &Uuml;berlaufkammer ben&ouml;tigt. Ich kann allerdings eine &Uuml;berlaufkammer nur Empfehlen. F&uuml;r den Fall die F&ouml;rderpumpe f&auml;llt aus, liefe das gesamte Wasser des Aquariums bis zur Unterkante des &Uuml;berlaufrohrs in das Technikbecken. Je nach dem wie man die Standpipe konzipiert hat, kann das eine Menge Wasser werden die da ins TB passen muss. Ich will es einmal anhand meines eigenen Aquariums versuchen zu verdeutlichen. </p>
<p>In mein Aquarium passen Netto etwa 910 L (bis zur Wasserlinie siehe Ma&szlig;e oben), die Unterkante meines Ablaufrohrs liegt genau 12cm unter der Wasser&ouml;berfl&auml;che. W&uuml;rde die F&ouml;rderpumpe ausfallen, m&uuml;sste mein TB mindestens 200x70x12 = 168 Liter aufnehmen k&ouml;nnen. Nun, mein TB hat aber nur 160L Brutto&hellip;. Und da steht auch noch eine Menge Technik drin die das Wasser verdr&auml;ngt (Pumpen, Absch&auml;umer, Kalkreaktor, Schwefel-Nitratfilter u.a.) und hat selbst einen Wasserstand von 14cm = 90L. Es w&uuml;rde in jedem Fall &Uuml;berlaufen (auch ohne die Technik darin). Da ich eine &Uuml;berlaufkammer nutze (25x25x65=ca. 40L) kann max. die darin befindliche Wassermenge ins TB laufen und das geht ohne Probleme. Die Verwendung einer &Uuml;berlaufkammer lohnt also in jedem Fall, zumal die Mehrinvestition daf&uuml;r sich im Rahmen h&auml;lt. </p>
<p>Aufstellung der von mir verbauten PVC-Teile inkl. der Aquariumdurchf&uuml;hrung: </p>
<p>1 x 50mm PVC-Rohr  ( ca. 70cm werden f&uuml;r die Standpipe ben&ouml;tigt) <br />
1 x 50mm PVC T-Stuck 90&deg; mit 3xKlebemuffen <br />
1 x 50mm PVC Kappe <br />
1 x 50mm PVC Winkel 90&deg; mit 2xKlebemuffe <br />
1 x PVC Reduktionsmuffe .40/50 x 20 PN16 <br />
1 x PVC Durchf&uuml;hrung .40/50mm x 1 3/4  (50mm ist das AU&szlig;ENMA&szlig;) <br />
1 x Luftregulierhahn (AquaMedic o.v.) <br />
1 x PVC-Kugelhahn 40mm mit 2 Klebemuffen 40mm <br />
1 x Tangit &#8211; Kleber <br />
1 x Tangid &#8211; Reiniger sowie einen kleinen Pinsel zum auftragen des Reinigers. </p>
<p>Meine Bezugsquelle: <a href="../../out.php?url=http://www.teich-center.com/" target="_blank">http://www.teich-center.com/</a> </p>
<p>Zun&auml;chst habe ich die Aquarium-Durchf&uuml;hrung eingebaut und anschlie&szlig;end das Reduzierst&uuml;ck eingeklebt (40mm Seite), dass anschlie&szlig;ende PVC-Rohr auf die ben&ouml;tigte L&auml;nge zugeschnitten und in das Reduzierst&uuml;ck eingeklebt. Da der &Uuml;berlauf bei mir 65cm hoch ist und ich den Ablauf ca. 12 cm tiefer haben wollte, habe ich das erste Rohst&uuml;ck entsprechend zugeschnitten (35cm). </p>
<p>Da die L&auml;ngen je nach Aquarium unterschiedlich sein k&ouml;nnen, gebe ich hier die von mir verwendeten Ma&szlig;e an. Sie m&uuml;ssen diese unbedingt an Ihr Aquarium anpassen. </p>
<p>Als n&auml;chstes kam das T-St&uuml;ck. Der sp&auml;tere Ablauf (mittlerer Abgang des T-St&uuml;cks) wurde mit einem kurzen St&uuml;ck Rohr (7cm) verl&auml;ngert und verklebt. Darauf kam dann der 90&deg; Winkel (offenes Ende zeigt nach unten). Auf den oberen Abgang des T-St&uuml;cks habe ich nun noch das letzte St&uuml;ck Rohr bis zur Wasseroberfl&auml;che (14cm) ,es sollte etwas dar&uuml;ber hinausgehen, wegen der besseren Bel&uuml;ftung geklebt und darauf wiederum die Abschluss-Kappe. In die Kappe selbst habe ich ein 4mm Loch gebohrt, in welches ich dann den Luftregulierhahn eingeklebt habe. Soviel zum Bau der Standpipe, wie man sehen kann eine recht einfache Sache. </p>
<p><img height="262" width="348" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/info_5_clip_image002.jpg" alt="info_5_clip_image002" title="info_5_clip_image002" class="aligncenter size-full wp-image-134" /> </p>
<p>
<img height="261" width="349" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/info_5_clip_image002_0000.jpg" alt="info_5_clip_image002_0000" title="info_5_clip_image002_0000" class="aligncenter size-full wp-image-135" /> </p>
<p>Unterhalb der Aquariumdurchf&uuml;hrung, zum TB hin, habe ich den Kugelhahn verbaut. Mit ihm und dem Luftregulierhahn auf der Abdeck-Kappe der Standpipe, l&auml;sst sich der Wasserabfluss &bdquo;fl&uuml;sterleise&ldquo; einstellen. Normalerweise ist ein Kugelhahn nicht zwingend notwendig. Da ich aber in meinem Aquarium nicht so viel Wasser wie abflie&szlig;en k&ouml;nnte auch wieder ins Aquarium f&ouml;rdere, war diese Ma&szlig;nahme notwendig um das abflie&szlig;ende Wasser, st&auml;rker als normal notwendig, anzustauen. Au&szlig;erdem wollte ich eine M&ouml;glichkeit haben den Wasserabfluss sicher stoppen zu k&ouml;nnen. </p>
<p><img height="427" width="320" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/info_5_clip_image002_0001.jpg" alt="info_5_clip_image002_0001" title="info_5_clip_image002_0001" class="aligncenter size-full wp-image-136" /> </p>
<p>Wer jetzt gerne einmal h&ouml;ren m&ouml;chte &bdquo;wie laut&ldquo; den so ein Durso-Standpipe im Betrieb ist, der kann dies <a href="http://www.hm-photogalerie.de/riff/videos/DURSO.MOV" target="_blank">hier</a> tun (viel Spa&szlig; beim anschauen und h&ouml;ren). Sie ben&ouml;tigen daf&uuml;r einen installierten QuickTime 7 Player. (Sollten Sie diesen nicht schon installiert haben, steht er <a href="http://www.apple.com/de/quicktime/download/win.html" target="_blank">hier</a>  kostenlos zum Download bereit) </p>
<p>Zu einem so genannten Flushing- oder auch Siphon-Effekt ist es bei meinem Ablauf noch nie gekommen. Es wird teilweise berichtet dass es zu diesem Effekt kommen w&uuml;rde wenn man den Zulauf zum TB zu tief unter der Wasseroberfl&auml;che h&auml;tte. Nun, mein Zulauf im TB liegt ca. 10cm unter der Oberfl&auml;che und somit 4cm vor dem TB-Boden, ich denke das kann so nicht stimmen. Mein Ablauf in das TB f&uuml;hrt nach der Durchf&uuml;hrung in den Kugelhahn und danach &uuml;ber einen 45&deg; Winkel und einem kurzen Rohrst&uuml;ck direkt ins TB. Ich kann nur jedem Empfehlen die Standpipe genau so nach zu bauen, wie leise sie ist, davon konnten Sie sich ja schon &uuml;berzeugen. </p>
<p>Vielleicht sollte ich doch noch erw&auml;hnen das es f&uuml;r kurze Zeit dazu kommen kann das die Standpipe Luftblasen mit in das TB bef&ouml;rdert. Das ist aber nur beim ersten Einregulieren und nach jedem Wasserwechsel f&uuml;r maximal 4-5 Minuten so. Danach werden, wenn die Luftzufuhr via Luftregulierhahn richtig eingestellt ist, keine Luftblasen mehr mit ins TB gerissen. </p>
<p>Viel Spa&szlig; jetzt beim nachbauen, sollte Sie Fragen haben, stehe ich via Kontaktseite meiner Homepage <a href="../../out.php?url=http://www.hm-photogalerie.de/index.php" target="_blank">http://www.hm-photogalerie.de/index.php</a> zur Verf&uuml;gung und beantworte diese gerne, so ich kann. </p>
<p></span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.riff-online.net/2009/06/22/aquarium-ablaufrohr-nach-richard-j-durso-durso-standpipe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Temperaturregelschalter</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/temperaturregelschalter/</link>
		<comments>http://www.riff-online.net/2009/06/22/temperaturregelschalter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 12:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauanleitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.riff-online.net/?p=115</guid>
		<description><![CDATA[Ich beschreibe hier nur die Verschaltung der TemperaturLüftereinheit, über die Befestigung
am AQ müsst Ihr Euch selbst Gedanken machen da ja jedes AQ ein wenig anders ist.
Bedenkt bitte das es sich bei dem Temperaturfühler um einen Bausatz handelt, der muss
natürlich entsprechend der mitgelieferten Anleitung verlötet werden. Ist aber selbst für
unerfahrene kein größeres Problem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="file:///C:/DOKUME%7E1/Anet/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.jpg" alt="" /></p>
<p>Temperaturregelschalter f&uuml;r das Aquarium</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ben&ouml;tigte Teile:</p>
<p><img height="176" width="226" src="pics_berichte/tempschalter.jpg" alt="Temperaturregelschalter" title="Temperaturregelschalter" /></p>
<p>
1 x TEMPERATURSCHALTER AUSATZ&nbsp; -10&deg;/+100&deg; ArtikelNr. 194883 &ndash; 62 ConradElektronik<br />
1 x 2pol. Litze ca. 23m (f&uuml;r Temperaturf&uuml;hler)&nbsp; <br />
1 x Schrumpfschlauch ca. 10cm<br />
1x Kunstharz (kleine Flasche aus Bastelbedarf)<br />
1 x H&auml;rter (siehe oben)<br />
2 Temperatursensoren sind im Bausatz vorhanden.<br />
1 UniversalSteckernetzteil<br />
1,5v &ndash; 12v regelbar (gibt&rsquo;s auch bei Conrad)<br />
2-3 PCL&uuml;fter (Netzteill&uuml;fter) die CPUL&uuml;fter sind zu klein<br />
ca. 1m UProfil aus Plastik/Kunststoff der Abstand der UWandung<br />
muss der Breite der L&uuml;fter entsprechen(gibt&rsquo;s im Baumarkt).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich beschreibe hier nur die Verschaltung der TemperaturL&uuml;ftereinheit, &uuml;ber die Befestigung<br />
am AQ m&uuml;sst Ihr Euch selbst Gedanken machen da ja jedes AQ ein wenig anders ist.<br />
Bedenkt bitte das es sich bei dem Temperaturf&uuml;hler um einen Bausatz handelt, der muss<br />
nat&uuml;rlich entsprechend der mitgelieferten Anleitung verl&ouml;tet werden. Ist aber selbst f&uuml;r<br />
unerfahrene kein gr&ouml;&szlig;eres Problem.</p>
<p>
Sollte der Temperaturregler und das Netzteil im AQUnterschrank untergebracht werden<br />
sollen ben&ouml;tigt ihr zun&auml;chst 2x ca 1,5m Kabel (Litze) diese l&ouml;tet ihr an die Temperaturf&uuml;hler<br />
an. Anschlie&szlig;end wird der F&uuml;hler bis hinter die Verl&ouml;tung in ein entsprechendes St&uuml;ck<br />
Schrumpfschlauch gesteckt und anschlie&szlig;end &bdquo;geschrumpft&ldquo; (Feuerzeug/Hei&szlig;luftf&ouml;n etc.)<br />
Den im Schrumpfschlauch &bdquo;steckenden&ldquo; Temperaturf&uuml;hler anschlie&szlig;end in Kunstharz/H&auml;rter<br />
eintauchen (ca. 5-10cm) und trocknen lassen. Diesen Vorgang 3-4 mal wiederholen, damit<br />
sollte der F&uuml;hler Meerwasserfest sein , bei mir funktioniert es jedenfalls.</p>
<p>
Jetzt die Temperaturregeschaltereinheit zusammen l&ouml;ten, die Temperaturf&uuml;hlerkabel an die<br />
daf&uuml;r vorgesehene Stelle verl&ouml;ten (siehe Bauanleitung).</p>
<p>Jetzt die L&uuml;fter zusammenbauen. Ich habe 4 L&uuml;fter (Papst) verwendet und sie an den Stirnseiten mittels AQ_Silikon aneinandergeklebt. Anschlie&szlig;end alle Kabel miteinander verl&ouml;tet.</p>
<p>
Alle Rote Kabel , alle. Schwarze Kabel miteinander verl&ouml;ten. Ich habe die Kabel an der<br />
Oberseite der L&uuml;fter zusammengef&uuml;hrt. Wenn Ihr die richtigen UProfile gekauft habt, passen<br />
die L&uuml;fter jetzt mit ihrer Schmalseite genau in das U. Sind alle Kabel verl&ouml;tet und an der Oberseite verlegt, werden die L&uuml;fter mit Silikon in die UProfile geklebt. Ihr k&ouml;nnt auch Kunststoffkleber verwenden, geht aber mit Silikon bestens. Das untere UProfil sollte etwas l&auml;nger sein als das Obere da Ihr ja noch eine Befestigung an das AQ anbringen m&uuml;sst und daf&uuml;r Platz zum verschrauben oder kleben ben&ouml;tigt.</p>
<p align="center">&nbsp;<img height="166" width="400" src="pics_berichte/l&uuml;fter.jpg" alt="L&uuml;fter" /></p>
<p>
Die Verschaltung L&uuml;fter/Netzteil/Temp.Schalter ist recht einfach. Das Stromf&uuml;hrende Kabel des Steckernetzteil wird an die daf&uuml;r vorgesehene Stelle am Temp.Schalter angel&ouml;tet (+ Eingang). Das NICHT stromf&uuml;hrende Kabel des Netzteils verl&ouml;tet Ihr mit dem SCHWARZEN (-) Kabel der L&uuml;ftereinheit. Das Rote, stromf&uuml;hrende Kabel der L&uuml;ftereinheit wird an den Ausgang (-) des Temp.Schalter gel&ouml;tet.<br />
Den Rest k&ouml;nnt Ihr aus dem Schaltplan ersehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="text-align: center;"><img height="619" width="396" src="pics_berichte/schaltplan.jpg" alt="Schaltplan " title="Schaltplan Temperaturregelschalter" /></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.riff-online.net/2009/06/22/temperaturregelschalter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bau einer MWAquarium-Rückwand</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/bau-einer-mwaquarium-ruckwand/</link>
		<comments>http://www.riff-online.net/2009/06/22/bau-einer-mwaquarium-ruckwand/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 12:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauanleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aquarium]]></category>
		<category><![CDATA[Artemia]]></category>
		<category><![CDATA[Dekoration]]></category>
		<category><![CDATA[HQI]]></category>
		<category><![CDATA[Lebendgestein]]></category>
		<category><![CDATA[Meerwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Meerwasser-Aquarium]]></category>
		<category><![CDATA[Meerwasseraquarium]]></category>
		<category><![CDATA[Osmosewasser]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpen]]></category>
		<category><![CDATA[Riffaquarien]]></category>
		<category><![CDATA[Steinkorallen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.riff-online.net/?p=106</guid>
		<description><![CDATA[Warum baut man sich eigentlich eine Aquarium-Rückwand selbst und greift nicht auf fertige Produkte zurück? Gute Frage ….. ich hab es getan, weil ich meine eigenen Vorstellungen von einer bestimmten Rifflandschaft, namentlich des Riff Außenbereichs, mit nur wenigen Korallen und Anemonen bewachsen, verwirklichen wollte. Sicher gibt es da auch andere Beweggründe, aber ich wollte ein „Fisch-Aquarium“ mit relativ viel freiem Schwimmraum für die Tiere und trotzdem vorhandener Rückzugsgebiete (Höhlen und Unterstände). Mit einer fertigen Lösung wäre das in meinen Augen nicht so gut machbar gewesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum baut man sich eigentlich eine Aquarium-Rückwand selbst und greift nicht auf fertige Produkte zurück? Gute Frage ….. ich hab es getan, weil ich meine eigenen Vorstellungen von einer bestimmten Rifflandschaft, namentlich des Riff Außenbereichs, mit nur wenigen Korallen und Anemonen bewachsen, verwirklichen wollte. Sicher gibt es da auch andere Beweggründe, aber ich wollte ein „Fisch-Aquarium“ mit relativ viel freiem Schwimmraum für die Tiere und trotzdem vorhandener Rückzugsgebiete (Höhlen und Unterstände). Mit einer fertigen Lösung wäre das in meinen Augen nicht so gut machbar gewesen.</p>
<p>Ehe ich anfing zu bauen, wollte ich mich eingehend informieren und besuchte zu diesem Zweck diverse Foren im Internet, las so gut wie alles was zu diesem Thema veröffentlicht wurde und war mehr und mehr frustriert. Wo ich auch in den einschlägigen Aquaristik-Foren nachlas, war meist nur negatives zu finden. Da hieß es unter anderem das der verwendete Zement und das Styropor mit der Zeit Giftstoffe an das Aquariumwasser abgeben solle. Hmmmm …. Vielleicht ist es doch besser auf fertige Produkte zurück zu greifen? Nein, Ich wollte erst einmal klären ob es den wirklich so war, wie oftmals geschrieben, das Zement und Styropor Giftstoffe an Salzwasser abgibt und stellte diese Frage einigen Chemiestudenten an der Uni in Frankfurt/a.M. . Hat nicht viel gefehlt das die mich auslachten….. die Antwort war…. Ganz sicher nicht. Styropor bestehe aus 99% Sauerstoff und nur 1% Kohlenstoff und entstehe durch „verbacken“ von reinen Kohlestoffkügelchen. „Wo und wie bitte, soll den da ein Giftstoff entstehen“? Die Antwort war ein klares NEIN, es werden keine Giftstoffe freigesetzt weil diese erst gar nicht entstehen können. Gleiches galt für den von mir angefragten weißen Portlandzement (CEM I), es muss ein CEM I Zement sein weil bei allen anderen Zementen teilweise Zusatzstoffe verwendet werden, bei CEM I Zementen nicht, die bestehen chemisch gesehen aus cirka 58 bis 66 % Calciumoxid (CaO), 18 bis 26 % Siliziumdioxid (SiO2), 4 bis 10 % Aluminiumoxid (Al2O3) und 2 bis 5 % Eisenoxid (Fe2O3).<br />
Um sicher zu gehen fragte ich auch noch in zwei Groß-Aquarien nach. Die Antwort war „ Wir verwenden ebenfalls teilweise Portlandzement im Aquarien- und Terrariumbau und haben bisher keine Probleme damit gehabt“! Nur zur Sicherheit habe ich dann meine Fragen in verschiedenen Chemieforen hier in Europa und auch in den USA gestellt. Die Antwort war immer die gleiche, ein klares nein. Jetzt war auch ich überzeugt dass es gut gehen würde und fing an, meine Aquarium-Rückwand, zu planen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;"><span style="text-decoration: underline;">Planungsphase</span></span></p>
<p>Mein Aquarium hat die Maße 200cm L X 70cm B X 65cm H (Wasserstand) = 910 Liter Brutto, dazu kommen noch ca. 160L im TB also rund 1000L im Wasserkreislauf des Aquarium. Das sind alleine an Gewicht, rechnet man das Stahlgestell und Bodenplatten sowie TB mit ein, ca. 1,2 TONNEN ohne die Zementrückwand.</p>
<p>Nun, die Rückwand wird ja auch Wasser verdrängen, ich rechnete einmal grob mit ca. 10-15cm Wasserverdrängung über die gesamte Länge, 200cm x 15cm x 65cm = 195 Liter = Kilo weniger. Jetzt muss man das Eigengewicht der Rückwand wieder einrechnen (25Kg Portlandzement + 3 x 25Kg Quarzsand) 100Kg, die gesamte Konstruktion würde folglich mehr als 1,5 T wiegen. Da ja auch noch Lebendgestein im TB und Aquarium verbaut werden sollte und das Eigengewicht des Aquariums (Glasstärke 15mm ca. 400Kg) noch hinzukam. Ich hatte hier jetzt Glück. Das Aquarium sollte in meinem Büro stehen und das befindet sich im Souterrain des Hauses, steht also auf der Bodenplatte des Hauses, es gab keine Probleme mit der Statik zu berücksichtigen. Ein Glücksfall der garantiert nicht immer so sein wird. Ein 1,6 Tonnen Aquarium kann man nicht mal eben so irgendwo aufstellen. Wie gesagt…. Ich hatte da Glück.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Das benötigte Material </span></p>
<p>6 Styroporplatten 100 x 60 x 20 (bekommt man im Baustoffhandel)</p>
<p>2 Styroporplatten 100 x 60 x 5</p>
<p>1-2 Dosen Feuchtigkeitshärtender Einkomponenten Polyurethanschaum, FCKW-frei</p>
<p>25 Kg Portlandzement (weiß) <span style="color: red;">CEM 1 &lt;&#8211; Wichtig</span></p>
<p>75 Kg Quarzsand (sehr fein)</p>
<p>ca. 3 Dosen Aquarium-Silikon</p>
<p>1 Liter Salzsäure (30%tige) sowie ca 5 Liter Osmosewasser zum verdünnen</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Das benötigte Werkzeug</span></p>
<p>Heißluftpistole (Mehrstufig)</p>
<p>Div. Sägen (Fuchsschwanz)</p>
<p>Teppichmesser</p>
<p>Kleinen Gaslötkolben</p>
<p>Normaler Lötkolben mit ca. 25cm langem 3-4mm dickem Kupferdraht.</p>
<p>Zementbottich (20L)</p>
<p>Zementkelle</p>
<p>div. Spachtel</p>
<p>verschiedene Pinsel</p>
<p>Es geht los …..</p>
<p>Zunächst musste ich mir Gedanken darüber machen wie ich die Rückwand, wegen des besseren späteren Einbau ins Aquarium, aufteilen sollte. Ich entschloss mich zu folgender, drei teiligen Variante. Die einzelnen Teile würden pro Teil zwischen ca.15 und 50 Kg wiegen, also nicht so einfach zu Händeln sein.</p>
<p><span style="color: blue;">Teil 1</span> sollte genau zwischen vorderer Randverstärkung und Mittelsteg passen.</p>
<p><span style="color: orange;">Teil 2</span> den Rest der Rückwand und einen Teil des Überlaufkastens abdecken,</p>
<p><span style="color: green;">Teil 3</span> schließlich die Stirnseite des Überlaufkastens und die rechte Seitenwand des Aquariums.</p>
<p>Draufsicht</p>
<p><a href="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/1707.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-199" style="width: 575px; height: 273px;" title="1707" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/1707.jpg" alt="1707" /></a></p>
<p>Im <span style="color: blue;">Teil 1</span> würden später auch die Strömungspumpen untergebracht werden, es mussten folglich Aussparungen für die Pumpen und deren Kabel vorgesehen werden. Pumpen und Kabel sollten jederzeit aus dem Aquarium zu entnehmen sein ohne sich „die Finger brechen zu müssen“, also frei zugänglich und nicht verdeckt sein.</p>
<p>Zunächst habe ich die benötigten Styroporplatten für die einzelnen Teile zugeschnitten und anschließend die Aussparungen für die Strömungspumpen mit einem Lötkolben, auf den ich einen ca. 3-4mm dicken Kupferdraht aufgesetzt hatte, ausgeschnitten. Man kann das sicher auch auf andere Weise lösen, ich habe es halt so gemacht wie beschrieben. Die Winkel der einzelnen Teile mussten nun miteinander verbunden werden. Dazu habe ich Einkomponenten Polyurethanschaum, oder einfacher, Bauschaum …. benutzt. Die überstehenden Teile des Bauschaums habe ich nach dem aushärten einfach mit einem Teppichmesser abgeschnitten.<br />
Nun hatte ich meine drei Teile, allerdings noch ohne jegliche Kontur.</p>
<p>Um spätere Überhänge und Höhlen zu erstellen, habe ich nun aus den Resten der Großen Styroporplatten und aus den 2 kleineren, unterschiedlich große Stücke gebrochen, diese teilweise auf bzw. übereinander geklebt (Bauschaum) und diese Teile dann wiederum auf die Rückwandteile geklebt (Bauschaum). Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mein Tipp: Lieber etwas zu großzügig die Überhänge und Vorbauten gestalten als zu klein. Alles überflüssige kann man später einfach „Wegbrennen“.</p>
<p>Nachdem man nun das Styropor für die Überhänge usw. verklebt hat und alles schön getrocknet ist, geht man an die „Feinarbeit“ um die Struktur der Wand zu optimieren. Hierfür habe ich für die gröberen Formen eine Heißluftpistole mit 3 Stufen genommen. Zum einen kann man damit die noch eckigen Formen der Überhänge abrunden, zum anderen aber auch „Höhlen“ aus den dicken Styroporblöcken „ausbrennen“. Auch hier der Fantasie wieder freien Lauf lassen, aber nicht zu viel Styropor stehen lassen. Jedes bisschen Styropor der stehen bleibt und auch später nicht von der Rückseite entfernbar ist, gibt Auftrieb Hat man die groben Formen fertig, kann man mit Hilfe eines kleinen Gaslötkolbens an die Feinarbeit gehen und schmale Riefen und Vertiefungen im Styropor anbringen. Wie gesagt, ich habe die großen Flächen mit der Heißluftpistole entfernt, die feineren, kleineren Strukturen aber mit dem Gaslötkolben ausgearbeitet.</p>
<p>Ist die Rückwand in etwa so wie man sie sich vorstellt, kann man jetzt mit dem „zementieren“ beginnen. Ich habe zunächst einen recht dünnflüssigen Zementbrei angerührt aus 3 Teilen Sand und 1 Teil Zement. Wasser habe ich solange zugegeben bis der Brei die richtige Konsistenz hatte, er muss gerade noch so tropfen (weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll, sorry). Mit einem Pinsel habe ich diesen Brei nun auf die einzelnen Teile MEHRFACH ( 3-4 mal) aufgetragen. Auch die Teile die später auf dem Aquariumboden aufstehen müssen mit Zement bestrichen werden um später das Styropor ausbrennen und den entstandenen Hohlraum wiederum mit Zement füllen zu können, bitte darauf achten das diese Teile plan und „im Wasser“ sind. Die Dicke der Zementschicht in den Abmaßen der Rückwandteile berücksichtigen, nicht das die Teile nachher zu Groß werden und nicht mehr ins Aquarium passen weil man zuviel Zement aufgetragen hat. Auch nicht wundern wenn der Zementbrei nicht sofort überall hält, spätestens beim nächsten Durchgang hält er dann doch. Die einzelnen Schichten müssen gut abtrocknen, erst dann kann man mit der nächsten Schicht beginnen. Hat man dann eine ca. 1 – 2 cm dicke Schicht aufgetragen und diese ist trocken, kann man damit beginne den Zement etwas trockener anzurühren, er sollte feucht, aber nicht nass sein damit er gut haftet. Nun mit einer Kelle/Spachtel den Zement grob auftragen und am besten mit der Hand gute verteilen und leicht andrücken bis in etwa eine 4 -6 cm dicke Schicht entstanden ist. Jetzt ist wieder Geduld angesagt, man muss warten bis der Zement richtig trocken ist ( wird dann Schneeweiß), ich habe den Zement ca. 1 Woche trocknen lassen.</p>
<p>Sind die einzelnen Elemente der Rückwand durchgetrocknet, kann man damit beginnen das verbliebene Styropor, von der Rückseite der Elemente her, mit der Heißluftpistole auszubrennen und anschließend hartnäckige Reste mit verdünnter Salzsäure entfernen. Dass man dafür am besten ins freie geht, muss ich nicht erwähnen. Auch das in Form bringen der Styroporblöcke mit der Heißluftpistole macht man am besten im freien. Sind die Elemente mit Salzsäure behandelt worden, muss man sie sofort nach der Behandelung gründlich abspülen. Ich habe dafür einen „Dampfstrahler“ genutzt, ein kräftiger Wasserstrahl sollte es aber auch tun.</p>
<p>Um jetzt die entstandenen Hohlräume mit Zement aufzufüllen muss man nicht warten bis diese wieder trocken sind, man kann damit direkt beginnen. Bitte daran denken das die einzelnen Teile später im Aquarium STEHEN müssen, je weniger Styropor über bleibt, je weniger Auftrieb haben die Teile später ….. je weniger Silikon muss verwendet werden um sie zu fixieren. Ach ja….. bitte unbedingt VOR dem einbringen in das Aquarium den Stand der einzelnen Teile prüfen. Bei mir ist auch eines der Teile nach vorne gekippt da ich einen sehr großen Überhang geformt hatte, somit war das fragliche Teil etwas „vorlastig“. Habe einfach einen „Zementfuß“ unter den Überhang gebaut und schon stand das Teil wieder.</p>
<p>Jetzt heißt es warten, warten bis alle Teile richtig trocken sind. Ich habe dafür ca. eine Woche gewartet. Es war Herbst, in den warmen Sommermonaten geht das sicher etwas schneller. Der Zement sollte nicht in der unmittelbaren Sonne trocknen, auch sollte man keine anderen Hilfsmittel verwenden um ihn zu trocknen, er würde sonst rissig werden. Das sollte man aber unbedingt vermeiden. Die Teile müssen jetzt gewässert werden damit der Zement „ausblühen“ kann. Dafür habe ich die einzelnen Teile direkt ins Aquarium gestellt. Bitte unbedingt mit zwei, besser drei Mann machen. Die Teile sind wirklich sehr schwer, alleine geht das auf keinen Fall. Fällt einem so ein Teil aus der Hand kann man sein Aquarium vergessen, es ist in jedem Fall hinüber. Auch darauf achten das die Teile beim einsetzen nicht verkanten und an das Glas kommen, dass kann üble Kratzer geben. Also mit zwei bis drei Mann, schön behutsam und vorsichtig einsetzen. Ich weiß, dass Sie das wissen….., trotzdem „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ hat mein Opa immer gesagt. Er hatte recht….. !<br />
Sind die Teile „kratzerlos“ im Aquarium angekommen, wird dieses mit Leitungswasser befüllt und die Teile insgesamt ca. 3 Wochen so stehen lassen. Ich habe jede Woche das Wasser gewechselt, außerdem mit einer groben Bürste, unter Wasser, abgebürstet um den Zementstaub zu entfernen (natürlich VOR dem Wasserwechsel). Ob 3 Wochen wirklich notwendig sind kann ich nicht sagen, ich habe es sicherheitshalber eben so gemacht.</p>
<p>Ach ja, es kann passieren das einzelne Teile auftreiben. Sollte das geschehen, hat man schlicht zu wenig Styropor entfernt, das macht aber nichts. Diese Teile einfach mit etwas Silikon an der Bodenplatte fixieren. Ich habe, einfach nur zur Sicherheit, alle Teile auch am oberen Rand mit Silikon im Aquarium befestigt, dass bekommt man jederzeit mit einem scharfen, biegsamen Messer wieder ab (wenn gewünscht)!</p>
<p>Im Prinzip ist die Rückwand jetzt fertig. Was fehlt ist das verbinden der einzelnen Teile im Aquarium. Wenn man sich die Option offen halten möchte die Rückwand wieder entfernen zu können, sollten die Teile nicht miteinander verbunden werden. Wer das nicht mag, sondern eine einheitliche Rückwand haben möchte, kann die Teile auch schon VOR dem wässern, mittels Zement, miteinander verbinden. Dann muss man aber mit dem wässern noch warten bis die Verbindungsstellen ausgetrocknet sind.</p>
<p>Nach dem abtrocknen der Rückwand das Aquarium mit Wasser befüllen (Osmosewasser) und „salzen“. Man kann mit einer etwas verlängerten Einfahrzeit rechnen. Ich konnte nach etwa 8 Wochen die ersten Weichkorallen und Einsiedler sowie Schnecken einsetzen. Es war kein NO2 mehr nachweisbar und NO3 lag unter 20mg/l. Nach weiteren 8 Wochen habe ich dann die ersten Fische eingesetzt. Allen Tieren geht es bis Heute (9 Monate später) gut, alle Tiere des „Erstbesatzes“ schwimmen bzw. krabbeln noch gesund und munter im Aquarium herum</p>
<p>Die Aquarium-Rückwand ohne Ober- sowie Kiesblende nach ca. 8 Monaten<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-149" style="width: 580px; height: 410px;" title="rueckwand" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/rueckwand.jpg" alt="rueckwand" /></p>
<p>Viel Spaß und Erfolg beim nachbauen …… und natürlich immer einen „salzigen“ Daumen</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.riff-online.net/2009/06/22/bau-einer-mwaquarium-ruckwand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Dichte von Seewasser</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/die-dichte-von-seewasser/</link>
		<comments>http://www.riff-online.net/2009/06/22/die-dichte-von-seewasser/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Dichte]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Salinität]]></category>
		<category><![CDATA[Temperatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.riff-online.net/?p=117</guid>
		<description><![CDATA[Die Dichte von Seewasser ist eine Funktion von Salinität, Druck und Temperatur. Diese sind die wesentlichen Messgrößen in der Ozeanographie und auch für uns Seewasser-Aquarianer unbedingt zu beachten. Als Aquarianer können wir hierbei allerdings, die in der physikalischen Ozeanographie wichtige Funktion Druck, vernachlässigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="postbody">Die Dichte von Seewasser ist eine Funktion von Salinit&auml;t, Druck und Temperatur. Diese sind die wesentlichen Messgr&ouml;&szlig;en in der Ozeanographie und auch f&uuml;r uns Seewasser-Aquarianer unbedingt zu beachten. Als Aquarianer k&ouml;nnen wir hierbei allerdings, die in der physikalischen Ozeanographie wichtige Funktion Druck, vernachl&auml;ssigen.</span></p>
<p><span class="postbody"></p>
<p align="justify" class="Stil4">Die Dichte ist eine der wichtigsten Parameter in der Seewasseraquaristik, da sich schon durch geringe Temperaturabweichungen im Aquarium, Dichteunterschiede nachweisen lassen. Sie ist, wie schon geschrieben, Funktion von Temperatur T, Salinit&auml;t S und Druck P. Um die Dichte als Charakteristikum bestimmter Wassermengen vergleichbar zu machen, wird als Angabe meistens die <strong>potentielle Dichte </strong> (sigma-t)  angegeben.</p>
<p align="justify" class="Stil4">
<p>(sigma-t) =  (S,T,P=0)-1.0000</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">
<p>Die Dichte von Seewasser steigt mit zunehmender Salinit&auml;t an. Seewasser zeigt nicht die Besonderheit von S&uuml;&szlig;wasser (h&ouml;chste Dichte bei +4?C, bei weiterer Temperaturabnahme Dichteabnahme). Seewasser ist gering kompressibel, mit dem Auflastdruck nimmt daher auch die Dichte zu.</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">Die Beziehung Dichte/Salinit&auml;t/Temperatur wird durch eine international verbindlich festgelegte Formel (International Equation of State, Siedler, &amp; Peters, 1982) beschrieben. Da die zuvor beschriebene Funktion nicht linear ist, gibt es den Effekt, dass durch die Mischung von zwei Wassermengen mit gleicher Dichte aber unterschiedlicher Temperatur und Salzgehalt eine neue Wassermenge mit h&ouml;herer Dichte entstehen kann.</p>
<p align="justify" class="Stil4"><img height="354" width="542" class="aligncenter size-full wp-image-129" title="info_2_clip_image002" alt="info_2_clip_image002" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/info_2_clip_image002.jpg" /></p>
<p></span><span class="postbody"></p>
<p align="justify" class="Stil4">f&uuml;r uns Aquarianer ist es daher wichtig bei jedem Wasserwechsel darauf zu achten das die Temperatur des Wechselwasser, der Temperatur des Aquariumwasser angepasst wird, da sich ansonsten, wie oben beschrieben, Dichteunterschiede ergeben.</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">&nbsp;</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">&nbsp;</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil6">Salinit&auml;t</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">
<p>Meerwasser enth&auml;lt etwa 3.5% gel&ouml;ste Salze, gel&ouml;ste Gase und organische Substanzen. Den gr&ouml;&szlig;ten Anteil macht Kochsalz (NaCl) aus. Da das Verh&auml;ltnis der gel&ouml;sten Ionen in Meerwasser stabil ist, reicht es aus, eine Komponente zu messen, um die Gehalte aller Ionen zu kennen. Aus diesem Grund wird der Salzgehalt durch Messung des Chloridgehalts bestimmt. Die Salinit&auml;t wird in Promille angegeben. Moderne Messger&auml;te bestimmen die Salinit&auml;t &uuml;ber die Leitf&auml;higkeit (&quot;practical Salinity&quot;). Gr&ouml;&szlig;ere Abweichungen k&ouml;nnen im Aquarium auftreten wenn ein Teil des Aquarienwassers verdunstet, der Salzgehalt im verbleibenden Wasser erh&ouml;ht sich dadurch messbar. Die verdunstete Wassermenge sollte daher regelm&auml;&szlig;ig wieder erg&auml;nzt werden, am besten mittels einer automatischen Niveauregulierung. Als Erg&auml;nzungswasser sollte man hier auf Osmosewasser zur&uuml;ckgreifen. Bei kleineren Aquarien kann man die fehlende Wassermenge auch von Hand erg&auml;nzen, sollte dies aber auch mindestens einmal am Tag tun.</p>
<p align="justify" class="Stil4">Die Anteile an gel&ouml;sten Salzen im Seewasser sind weltweit und &uuml;ber die gesamte Tiefe der Ozeane relativ konstant. Unterschiede treten nur auf durch Verdunstung, Eintrag von Regenwasser, abschmelzen von Eis und dem Eintrag der Fl&uuml;sse ins Meer. Dies geschieht aber relativ langsam, sodass die Tiere sich ohne Probleme anpassen k&ouml;nnen. Dies m&uuml;ssen wir auch im Aquarium ber&uuml;cksichtigen. Eine Anpassung von Dichte bzw. Salinit&auml;t sollte daher langsam geschehen um unsere Pfleglinge nicht zu sch&auml;digen.</p>
<p align="justify" class="Stil4"><img height="335" width="464" class="aligncenter size-full wp-image-130" title="info_2_clip_image002_0000" alt="info_2_clip_image002_0000" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/info_2_clip_image002_0000.jpg" /></p>
<p></span><span class="postbody">(Verteilung des Salzgehalt, &ouml;stliches Mittelmeer um Zypern, Abbildung der University of Cyprus, Mediterranean Forecasting System, Cyprus Contribution.)</span></p>
<p><img height="402" width="601" class="aligncenter size-full wp-image-131" title="info_2_clip_image002_0001" alt="info_2_clip_image002_0001" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/info_2_clip_image002_0001.jpg" /></p>
<p><span class="postbody"></p>
<p align="justify" class="Stil4">Die Salinit&auml;t an der Oberfl&auml;che der Weltozeane in PSU (practical salinity unit, entspricht Promille) im Jahresmittel. Die Bandbreite reicht von Brackwasser (z.B. Bottnischer Meerbusen der Ostsee) mit einer Salinit&auml;t &lt; 10 Promille bis etwa 40 Promille im Persischen Golf. Die Salinit&auml;t ist gesteuert durch das Verh&auml;ltnis von Evaporation zu S&uuml;&szlig;wassereintrag durch Niederschl&auml;ge und Fl&uuml;sse. Vor gro&szlig;en M&uuml;ndungen gro&szlig;er Fluss-Systeme (z.B. Amazonas) dominiert der Flusseintrag, im offenen Ozean das Verh&auml;ltnis von Niederschlag zu Verdunstung. Der letzte Effekt kann am Atlantik studiert werden: erh&ouml;hte Salinit&auml;t im niederschlagsarmen Bereich 20-30? N und S, erniedrigte Salinit&auml;t um den &Auml;quator.</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">(Daten aus  Levitus et al (1994), <a href="http://www.nodc.noaa.gov/OC5/indprod.html" target="_blank">World Ocean Atlas</a>)</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">&nbsp;</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">&nbsp;</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil6"><strong>Messen von Salinit&auml;t und Dichte</strong></p>
<p align="justify">
<p><span class="Stil4">Zum messen von Salinit&auml;t und Dichte stehen uns in der Aquaristik verschiedene Messmittel zur Verf&uuml;gung. Die drei wichtigsten m&ouml;chte ich hier kurz vorstellen.</span></p>
<p></span><span class="postbody"></p>
<p align="justify"><strong class="Stil6"> 1.  Ar&auml;ometer</strong></p>
<p><img height="228" width="95" class="aligncenter size-full wp-image-132" title="info_2_clip_image002_0002" alt="info_2_clip_image002_0002" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/info_2_clip_image002_0002.jpg" /></p>
<p></p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p></p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p></p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p align="justify"><span class="Stil4">Das Ar&auml;ometer, auch Spindel genannt, dient zur<strong> Bestimmung der Dichte</strong> von Fl&uuml;ssigkeiten oder der Konzentration gel&ouml;ster Stoffe. Die Dichteangabe erfolgt h&auml;ufig in g/cm3 (g/ml) oder auch in Baum&eacute;. Die Konzentration wird in Volumenprozenten (Vol.%) oder Massenprozenten (Gew.%) angegeben. Die Fehlertoleranz liegt meist innerhalb von 2 Teilstrichen. Wichtig f&uuml;r uns Aquarianer ist hier die Temperaturangabe auf dem jeweiligen Ar&auml;ometer, sie gibt an, bei welcher Temperatur das Ger&auml;t korrekt anzeigt bzw. misst (20&deg; bzw. 25&deg;C). Wichtig ist es auch, darauf zu achten das die  Spindelanzeige gr&ouml;&szlig;er als 15cm ist. Kleinere Spindelanzeigen lassen sich meist nur sehr schwer ablesen.</span></p>
<p align="justify"><span class="postbody"></p>
<p align="justify"><span class="Stil6"><strong>2.</strong> <strong>Refraktometer</strong></span></p>
<p></p>
<p align="center">
<p><strong><img height="191" width="576" class="aligncenter size-full wp-image-146" title="info_2_clip_image001" alt="info_2_clip_image001" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/info_2_clip_image0011.jpg" /></strong></p>
<p align="justify">
<p><span class="Stil4">Das  mit Abstand pr&auml;ziseste Messger&auml;t zur <strong>Bestimmung  der Salinit&auml;t</strong> ist meiner Meinung nach das Refraktometer! Refraktometer nutzen, vereinfacht ausgedr&uuml;ckt, die unterschiedliche Lichtbrechung von destilliertem bzw. salzhaltigem Wasser. Einen Tropfen Fl&uuml;ssigkeit auf das Prisma geben und den Deckel schlie&szlig;en. Das Prisma auf eine Lichtquelle halten, durch das Okular schauen und direkt von der internen Skala ablesen. Das ist alles! Die Skala zeigt Dichte und Salinit&auml;t in Promille (ppt), wobei die Anzeige der Salinit&auml;t zu preferieren ist. Zu beachten ist, dass das Refraktometer vorher mit destilliertem Wasser geeicht wurde. In keinem Fall Osmosewasser verwenden. Wichtig ist ebenfalls das das Refraktometer ein automatisches Temperaturausgleichsystem besitzt, welches den Ausgleich im Temperaturbereich von 10- 30 Grad Celsius &uuml;bernimmt.</span></p>
<p></p>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">&nbsp;</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil6"><strong>3. Leitwertmesser/Conductivity Meter</strong></p>
<p></p>
<p align="justify"><strong> </strong></p>
<p align="justify"><img height="144" width="144" class="aligncenter size-full wp-image-133" title="info_2_clip_image002_0003" alt="info_2_clip_image002_0003" src="http://www.riff-online.net/wordpress/wp-content/up-loads/2009/06/info_2_clip_image002_0003.jpg" /><strong> </strong><span class="Stil4">Als Leitf&auml;higkeit bezeichnet man die F?higkeit eines chemischen Stoffes oder Stoffgemischs, Energie oder andere Stoffe oder Teilchen im Raum zu transportieren.</span></p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">Leitf&auml;higkeitsmessger&auml;te zeigen sehr genau die Leitf&auml;higkeit in S&uuml;&szlig;wasser, Brackwasser und Meerwasser an. Sie sind um ein mehrfaches genauer und einfacher, als ein Labor-Ar&auml;ometer. Auch Leitf&auml;higkeitsmessger&auml;te sind in aller Regel automatisch temperaturkompensiert, wie ein Refraktometer.</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">
<p>Viele anorganische Stoffe wie Ammonium, Nitrit, Nitrat, Phosphat, Kalium, Natrium sind geladen und k&ouml;nnen somit per Leitf&auml;higkeitsmessung erfasst werden -&gt; je mehr Stoffe von den Tieren ausgeschieden werden, desto schneller steigt die Leitf&auml;higkeit an.</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4">
<p>Um den Zeitpunkt f&uuml;r einen Wasserwechsel zu automatisieren, kann die Leitf&auml;higkeit kontinuierlich gemessen und beim &Uuml;berschreiten eines Maximum Osmosewasser bzw. Wechselwasser (frisches Salzwasser) zugegeben werden.</p>
<p align="justify" class="Stil4">
<p>Die Qualit&auml;t des Reinwassers einer Umkehrosmoseanlage kann mit Hilfe eines Leitf&auml;higkeitsmessger&auml;tes ebenfalls ermittelt werden.</p>
<p></p>
<p align="justify" class="Stil4"><span style="font-weight: bold;"><span style="text-decoration: underline;">Vergleich von Leitwertmessung und Dichtemessung</span></span> </p>
<p>Im Gegensatz zur Leitwertmessung, bei der die &quot;Summe aller Salze&quot; im Me&szlig;ergebnis zum Ausdruck kommt, wird durch die Ar&auml;ometermessung das &quot;spezifische Gewicht des Salzwassers&quot; gemessen, was im Ergebnis zwar ann&auml;hernd das Gleiche bedeutet, in der Summe ist jedoch die Leitwertmessung genauer. Das Me&szlig;ergebnis selbst ist Temperaturabh&auml;ngig, achten Sie daher immer auch die Eichangaben des Ar&auml;ometers, wie zuvor schon beschrieben. </p>
<p><span style="font-weight: bold;"><span style="text-decoration: underline;">Achtung!</span></span> </p>
<p>Die Ergebnisse beider Messungen k&ouml;nnen nicht miteinander verglichen werden! </p>
<p>Je nach der Wertigkeit mancher Inhaltsstoffe kann sich die elektrische Leitf&auml;higkeit &auml;ndern. Es wird mehr oder weniger Leitf&auml;higkeit angezeigt. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Salzmarke gewechselt wird (aufgrund anderer Inhaltsstoffe, wenn statt Calciumchlorid Natriumchlorid verwendet wurde etc.). </p>
<p>Die ideale Dichte nach Ar&auml;ometer liegt bei 1024 bis 1026. Achten Sie auf alle F&auml;lle beim Kauf des Ger&auml;tes auf die Temperatur, bei der es geeicht wurde! F&uuml;r die Ar&auml;ometermessung im Wirbellosen &#8211; und Fisch-Aquarium kommen nur Ger&auml;te die im Bereich zwischen 22 und 26 Grad Celsius (&uuml;blich ist eine Eichung bei 25 Grad) geeicht wurden. Ar&auml;ometer, die bei 15 Grad Celsius geeicht wurden d&uuml;rfen nur im Temperaturbereich um diese 15 Grad herum zur Dichtemessung verwendet werden (Artenbecken Mittelmeer/Atlantik). </p>
<p>Die Temperatur des zu messenden Salzwassers sollte ziemlich genau der Eichtemperatur der Me&szlig;spindel entsprechen. Je geringer die Abweichung des Wechselwassers in der Dichte von der Dichte des Aquariumwassers abweicht, desto erfolgreicher ist die Ma&szlig;nahme des Wasserwechsels.&nbsp;</p>
<p></span></p>
<p></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.riff-online.net/2009/06/22/die-dichte-von-seewasser/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ammonium und Ammoniak im Meerwasser</title>
		<link>http://www.riff-online.net/2009/06/22/ammonium-und-ammoniak-im-meerwasser/</link>
		<comments>http://www.riff-online.net/2009/06/22/ammonium-und-ammoniak-im-meerwasser/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.riff-online.net/?p=121</guid>
		<description><![CDATA[Ammoniak ist ein, auf Dauer t&#246;dliches Atemgift f&#252;r Fische. Es entsteht in nennenswerter Konzentration nur im alkalischen Milieu (pH &#8211; Wert &#252;ber 7 siehe Tabelle).&#8216;, &#8216; Im Meerwasser-Aquarium kommt ein Absinken des pH &#8211; Wertes in den sauren Bereich (unter pH 7), in dem Ammoniak in ungef&#228;hrliche Ammoniumionen umgewandelt wird, kaum vor! Im alkalischen Bereich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="postbody">Ammoniak ist ein, auf Dauer t&ouml;dliches Atemgift f&uuml;r Fische. Es entsteht in nennenswerter Konzentration nur im alkalischen Milieu (pH &#8211; Wert &uuml;ber 7 siehe Tabelle).</span>&#8216;, &#8216;<span class="postbody"> Im Meerwasser-Aquarium kommt ein Absinken des pH &#8211; Wertes in den sauren Bereich (unter pH 7), in dem Ammoniak in ungef&auml;hrliche Ammoniumionen umgewandelt wird, kaum vor! Im alkalischen Bereich k&ouml;nnen jedoch Schwankungen im pH &#8211; Wert &#8211; wie die unten stehende Tabelle ausweist &#8211; gravierende Ver&auml;nderungen im Ammonium &#8211; /Ammoniak Verh&auml;ltnis verursachen. Sind in einem Aquariumwasser zu wenig oder keine Pufferreserven des Bikarbonats vorhanden und werden durch Wasserwechsel neue &#8216;H&auml;rtebildner&#8217; zugef&uuml;hrt, kommt es zum Anstieg des pH &#8211; Wertes innerhalb des alkalischen Bereichs. </p>
<p>Hierdurch steigt der Ammoniakgehalt schlagartig an, das Ammonium &#8211; / Ammoniak &#8211; Verh&auml;ltnis verschiebt sich immer mehr in den giftigen Bereich. Daher ist ratsam, den pH &#8211; Wert stets &uuml;ber pH 8 und die Karbonath&auml;rte &uuml;ber KH 5 stabil zuhalten. Ammoniak ist bereits bei Werten ab 0,1 mg/Liter f&uuml;r alle Fische giftig! </p>
<p>Ist das Karbonat &#8211; / Kohlens&auml;ure &#8211; Gleichgewicht gest&ouml;rt (fehlt CO2, im Wasser gel&ouml;st als Kohlens&auml;ure bezeichnet), fallen Karbonate aus. Es kommt zur biogenen Entkalkung. Da das Bikarbonat (das Salz der Kohlens&auml;ure) unser verl&auml;sslichster alkalischer pH-Puffer ist, kommt im Extremfall der pH &#8211; Wert gewaltig ins Schwanken. Laugen oder S&auml;uresch&auml;den bei Korallenfischen und Wirbellosen sind sodann unausweichliche Folgen. </p>
<p>Im Meerwasser-Aquarium gen&uuml;gt eigentlich schon ein Absinken unter 7,9 pH oder ein Ansteigen auf &uuml;ber 8,8 pH, um Wirbellose und Korallenfische zu sch&auml;digen und das Ammonium &#8211; /Ammoniak &#8211; Verh&auml;ltnis zu ver&auml;ndern. Da &uuml;ber die biogene Entkalkung hinaus viele Wirbellosen und vor allem auch Kalkalgen dem Wasser enorme Mengen an Calcium f&uuml;r ihren Skelettaufbau entziehen (nicht nur die Steinkorallen, auch Weichkorallen bauen Kalknadeln in ihre K&ouml;rpersubstanz quasi als St&uuml;tzkorsett ein), besteht die Gefahr einer akuten Unterversorgung mit Calcium, das zusammen mit Kohlens&auml;ure den alkalischen Puffer Calciumbikarbonat bildet. </p>
<p>Im Verein mit den Zooxanthellen und Gr&uuml;nalgen im Aquarium, die durch Bikarbonat- Assimilation ein Ausf&auml;llen von Karbonaten bewirken, indem sie die im Bikarbonat vorhandene Gleichgewichts-Kohlens&auml;ure verbrauchen, werden so laufend alkalische Puffer buchst&auml;blich verbraucht! Nun werden zwar beim regelm&auml;&szlig;igen Teilwasserwechsel immer wieder alkalische Puffer eingebracht, ohne eine zus&auml;tzliche Dosierung von CO2 im Aquariumwasser, die im Meerwasser-Aquarium am besten zusammen mit einem Kalkreaktor durchzuf&uuml;hren ist, tritt jedoch bald wieder Mangel an Bikarbonat aufgrund von Kohlens&auml;uremangel auf. </p>
<p>Um diesen Mangel zu verhindern wird st&auml;ndig CO2 zudosiert. Der pH &#8211; Wert sollte jedoch nicht unter 8,0 gesenkt werden, um Wirbellose und Fische nicht zu sch&auml;digen. Au&szlig;erdem erm&ouml;glicht die CO2-Dosierung erst den Einsatz eines Kalkreaktors zur dauerhaften Stabilisierung der Karbonath&auml;rte! </p>
<p>Es ist daher sinnvoll, die Ammoniumwerte so gering wie m&ouml;glich zu halten! Geeignete Ma&szlig;nahmen hierzu sind: </p>
<p>Optimale Filterpflege bei optimaler Ausstattung an Filtertechnik, regelm&auml;&szlig;iger Teilwasserwechsel, <br />
Vermeidung von &Uuml;berf&uuml;tterung und Vermeidung von &Uuml;berbesatz an Korallenfischen.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.riff-online.net/2009/06/22/ammonium-und-ammoniak-im-meerwasser/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

