Fachbegriffe
- Abschäumer
- wichstigster filter in der mw-aquristik.entziet dem wasser stickstoffreiche proteine,fettsäuren und andere oberflächenaktive substanzen.diese lagern sich an den sehr feinen bläschen an und landen dann im topf.
- Absorbtionsspektrum
- eine Kurve, in der dargestellt wird, in welchen Bereichen des Lichtspektrums ein Stoff, z.B. ein Pflanzenpigment oder zooxantellen, Lichtenergie absorbiert.
- Adsorbieren
- an einer Oberfläche anlagern; z.B. Eiweißstoffe etc, die sich an aufsteigenden Luftblasen im abschäumer anlagern
- Aerob
- mit Sauerstoff,z.b. aerobe Bbakterien benötigen Sauerstoff
- ahermatypisch
- Korallen ohne Zooxantellen
- Algen
- Die Bezeichnung Alge wird in der Algenkunde (Phykologie oder Algologie) unterschiedlich verwendet und verschiedenen Begriffen zugeordnet.
1. Im weiteren Sinn bezeichnen sie im Wasser lebende, eukaryotische, pflanzenartige Lebewesen, die Photosynthese betreiben.
2. Als Algen im engeren Sinne werden zahlreiche Protistengruppen bezeichnet, beispielsweise Kieselalgen, Rotalgen, Braunalgen, Grünalgen. Hierzu gehören sowohl einzellige als auch mehrzellige Lebewesen.
3. Als Blaualgen werden fälschlich die Cyanobakterien bezeichnet, die zu den Prokaryoten gehören und deshalb weder zu den Algen noch zu den Pflanzen gerechnet werden. Sie sind Gegenstand der Bakteriologie, werden aber als historisches Relikt auch noch von der Botanik behandelt.
Algen stellen keine echte Verwandtschaftsgruppe im Sinne der Phylogenie und Systematik dar, sondern sind eine paraphyletische Gruppe. Gleichwohl wird der Begriff auch in der Biologie häufig als Generalbegriff verwendet.
Man findet Algen insbesondere im Meer und im Süßwasser. Dort bilden sie das Phytoplankton, den pflanzlichen Teil des Planktons. Auch das Phytobenthos, die Pflanzen der Gewässerböden, wird hauptsächlich durch Algen gebildet. Besonders groß sind die Laminarien, Braunalgen, die ausgedehnte Tangwälder in den Küstenbereichen der Meere bilden.
Algen sind aber auch an Land zu finden, beispielsweise an Baumrinden. Insbesondere einzellige Algen gehen auch Symbiosen ein, zum Beispiel als Zoochlorellen in manchen Meerestieren, die dadurch unabhängig von äußerer Nahrungszufuhr werden oder einfach Tarnung erhalten. Am intensivsten gediehen ist die Symbiose zwischen Algen und Pilzen in den Flechten. Diese stellen echte Doppelwesen dar, die sogar gemeinsame Vermehrungsorgane ausbilden.
Der Kosmos-Algenführer - Die wichtigsten Süßwasseralgen im Mikroskop- Alkalinität
hierunter versteht man die Pufferfähigkeit ,mit der pH-Schwankungen aufgefangen werden. Je höher die Alkalinität ist,um so geringer sind dieSchwankungen des pH-wertes.
Im Aquarium sind Alkalinitätsbildner verschiedene Anionen wie z.b. karbonate, Bikarbonate, Borate, Hydroxyde,...- Aminosäure
- organische Verbindung aus Amino- und Carboxy-Gruppen. Von den vielen verschiedenen Aminosäuren sind etwa 20 Bausteine der Proteine (Eiweißverbindungen). Etwa die Hälfte von ihnen ist lebensnotwendig (essentiell) für lebende Organismen.
- Ammonium
- entsteht durch bakterielle Aktivitäten aus stickstoffhaltigen Verbindungen und wird von den Fischen durch die Kiemen abgegeben
- Anaerob
- ohne Sauerstoff. Anaerobe Bakterien leben in sauerstoffarmen/freien Bezirken, z.b. im Lebendgestein.
- Anemonenfische
- Anemonenfische leben in nahezu allen tropischen Meeren außer der Karibik und dem Atlantik. Es sind typische Rifffische, die in Tiefen bis zu 15 Metern vorkommen. Alle Spezies zeichnen sich durch eine lebhafte Färbung aus, was sie auch zu begehrten Aquarienfischen macht. Es sind relativ kleine Fische von 8 bis 15 cm Länge.
Im Riff leben sie in Symbiose mit Seeanemonen. Diese schützen die Anemonenfische mit ihren nesselnden Tentakeln vor Fressfeinden. Der Clownfisch dagegen sorgt für die Anemone durch ein reicheres Nahrungsangebot. Er selbst ernährt sich von kleineren Krebstieren und Plankton. Vor den Nesselzellen der Anemone schützt er sich durch eine Schleimschicht. Diese bewirkt, dass die Anemone den Fisch mit ihren eigenen Tentakeln verwechselt. Der Clownfisch kann mehrere Arten von Seeanemonen als Zuhause annehmen, wobei jede Clownfischart bestimmte Anemonen bevorzugt. - Anthocauli
- kleine Polypen,die sich bei einigen Korallen auf dem Skelett entwickeln können.diese brechen meist mit einer gewissen größe ab und entwickeln sich alleine weiter. Besonders bekannt ist die vermehrung von Fungia mittels Anthocauli
- Aragonit
- Aragonit ist von Stein über Kies bis zu Sand in allen Erscheinungsformen anzutreffen. Es handelt sich bei dem Mineral um eine modifikation des Kalziumkarbonats, auch Strontiumkarbonat ist viel enthalten, Magnesiumkarbonat wenig
- Artemia
- Der Salinenkrebs (Artemia salina), manchmal auch Salinkrebschen oder Salzkrebs genannt, wird neben anderen Artemia-Arten in Zoohandlungen in Form von "Eiern" als Fischfutter verkauft. In natürlicher Umgebung sind sie weltweit in salzigen Gewässern zu finden. In Deutschland wurden sie vor allem durch das Urzeitkrebse-Gimmick der YPS-Hefte bekannt - in den USA als "Sea Monkeys". Entdeckt wurden die Artemeria 1755 in Lymington, England.
Bei den ?Eiern? handelt es sich tatsächlich um mehrzellige Zysten mit inaktivem Stoffwechsel. In diesem Zustand können sie, bei trockener, sauerstoffreier Umgebung, mehrere Jahre überdauern. Das eigentliche Fischfutter sind die Nauplien, die durch Einlegen der ?Eier? in salziges Wasser je nach Temperatur nach 12 bis 36 Stunden schlüpfen und im Laufe eines Jahres bis zu einer Länge von 1 cm heranwachsen können. 1-2 Teelöffel Meersalz auf 1l Wasser ergibt eine günstige Salzkonzentration, in dieser Hinsicht sind die Tiere jedoch relativ unkritisch. Die Nauplien können mit Algen oder ersatzweise Trockenhefe ernährt werden.
Je nach Salzgehalt kann sich die Erscheinungsform (Morphologie) ändern, bei höheren Salzkonzentration sind die Salinenkrebse rötlich gefärbt, bei niedriger Salzkonzentration hell. Artemia kommt in riesigen Mengen in Salzseen wie dem stark alkalischen Mono Lake in Kalifornien oder dem Großen Salzsee in Utah vor. - Aräometer
- Dichtemesser; Gerät zur Messung der Dichte einer Flüssigkeit.
- Asexuelle Vermehrung
- Vermehrung durch z.b. Fragmentation(z.b. Korallen) oder Teilung(z.b. einige Seegurken, Seesterne,etc),bei der es zum Entstehen neuer Tiere kommt, ohne das es zur Vereinigung verschiedengeschlechtlicher Zellen kommt.
Ob die Bildung von Planulalarven dazugehöhrt, ist noch nicht geklärt - autotroph
- autotroph bezeichnet die Fähigkeit von Bakterien und Pflanzen aus anorganischen Substanzen organische Verbindungen herzustellen.
- Berliner System
- Keine externe biologische oder mechanische Filterung, nur Abschäumung, gute Strömungsleistung und die Grunddekoration aus lebendem Gestein. Entwickelt wurde dieses System von einigen Berliner Aquarianern, einer Gruppe um Dietrich Stüber, die als erste in der Lage waren mit diesem System auch hermatypische Steinkorallen zu pflegen. Dies wurde durch die Erkenntnis möglich, daß eine externe Filterung meist große Nitratprobleme im Becken verursacht. Da durch diese Filter nur sauerstoffreiches Wasser geleitet wird, bleibt am Schluß immer Nitrat als Endprodukt übrig. Solche Becken können nur durch starken regelmäßigen Wasserwechsel auf vertretbarem Niveau gehalten werden. Unter solchen Bedingungen, hervorgerufen durch die großen Schwankungen zwischen den einzelnen Wasserwechseln, konnten empfindliche Tiere aber nie lange überleben.Vorteil des Berliner Systems ist es, daß an den Stellen der Nitratproduktion im Becken, sofort im dahinter liegenden sauerstoffarmen Teil des lebenden Gesteins das Nitrat wieder abgebaut wird. Somit findet auf Dauer keine Nitratanreicherung in diesem System statt.
- Blaualgen
- Zyanobakterien,gehöhren im riff zu den wichtigen stickstofffixierern und lassen sich im becken meist durch eine verringerung von nitrat/phosphat und Detritius kontrollieren.Blaualgen können viele farben haben,meist sind sie rötlich oder grün
- Bleichen
- wenn Korallen ihre Zooxantellen verlieren und glasig oder blass wirken, spricht man von bleiche, dieses wird z.b. durch zu hohe Temperaturen ausgelösst (el ninjo)
- Brüter
- Diese Korallen nehmen Sperma auf und die Befruchtung der Eizelle und Entwicklung des Embryos erfolgt in der Koralle. Erst wenn die Larve sich vollständig entwickelt hat, wird sie ausgestoßen und ist dann auf sich selber gestellt.
- Byssusdrüse
- Eine Drüse der Muschel die Fäden produziert, mit denen sich die Muschel am Untergrund festsetzen kann
- Calice
- Oberrand des Koralliten
- Carnivor
- fleischfressend
- Cerata
- sind staabförmige Auswüchse auf dem Rücken von Nacktschnecken. Dort werden meist Zooxantellen oder Nesselgifte der Beutetiere gespeichert und zur eigenen Ernährung bzw Verteidigung genutzt.
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